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Beschreibung
Die Schule soll Kinder und Jugendliche zur aktiven gesellschaftlichen Teilhabe befähigen. Dazu gehört, Lernende darin zu stärken, Verantwortung für den eigenen mathematischen Lernprozess zu übernehmen. Eine zentrale Rolle können dabei Selbst-Assessments spielen, verstanden als Prozesse, in denen Lernende ihre eigene Fähigkeiten, Lernprozesse und Lernprodukte selbst einschätzen. Digitale Technologien eröffnen besondere Potenziale zur Unterstützung solcher Prozesse, etwa durch interaktive und dynamische Musterlösungen sowie automatisches Feedback. Bislang ist jedoch wenig darüber bekannt, wie Lernende solche Unterstützungselemente in digitalen Selbst-Assessment-Settings nutzen und inwiefern dabei kognitive sowie metakognitive Aktivitäten auftreten. An diesem Befund setzt die vorliegende Arbeit an. Sie entwickelt und untersucht eine digitale Selbst-Assessment-App zum Multiplikationsverständnis in der fünften Jahrgangsstufe. Auf Basis einer multiplen Fallstudie mit aufgabenbasierten Interviews und lautem Denken wird analysiert, wie Lernende die verschiedenen App-Elemente nutzen und inwiefern dabei Veränderungen im Multiplikationsverständnis sowie metakognitive Aktivitäten rekonstruiert werden können. Die Ergebnisse zeigen, dass die Form der auftretenden Selbst-Assessments eng mit der Tragfähigkeit des fachlichen Verständnisses zusammenhängt und insbesondere Lernende mit eingeschränktem Multiplikationsverständnis zusätzliche Unterstützungsstrukturen benötigen.
Empirische Untersuchung digital gestützter Selbst-Assessments im Bereich der Multiplikation
Details
| Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
| Ersterscheinung | 13. Oktober 2026 |
| Maße | 21 cm x 14.8 cm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783658530945 |
| Seiten | 398 |