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Archäologische Kultur (Jungpaläolithikum)

Archäologische Kultur (Jungpaläolithikum)

Softcover - 9781233241811
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 27. Kapitel: Aurignacien, Magdalénien, Gravettien, Châtelperronien, Ordos-Kultur, Badegoulien, Solutréen, Périgordien, Hamburger Kultur, Federmesser-Gruppen, Ibéromaurusien, Creswellien, Atérien, Altkordillerenkultur, Blattspitzen-Gruppe, Komsa-Kultur, Ahrensburger Kultur, Xiaonanhai-Kultur, Xiachuan-Kultur, Bromme-Kultur, Trialetien, Pavlovien, Azilien, Bohunicien, Swiderien, Szeletien, Maomaodong-Kultur, Tongliang-Kultur. Auszug: Das Aurignacien ist die älteste archäologische Kultur des Jungpaläolithikums in Europa, deren Auftreten zugleich mit der Einwanderung des modernen Menschen (Homo sapiens) assoziiert wird. Als ¿Aurignac-Kulturstufe¿ wurde der Begriff 1867 von Gabriel de Mortillet eingeführt, zunächst in der Dauerausstellung des neu eröffneten Musée des Antiquités Nationales (Publikation 1869). Als Typlokalität lag die Halbhöhle von Aurignac (Departement Haute-Garonne) zugrunde, wo der Paläontologe Edouard Lartet im Jahre 1860 erstmals Kulturschichten des pleistozänen Menschen in Verbindung mit typischen Steinwerkzeugen ausgegraben hatte. Das Aurignacien begann vor etwa 37.000 BP (unkalibrierten Radiokohlenstoffjahren) und dauerte bis etwa 27.500 BP. Bei Kalibrierung der Daten entspricht dies einem Kalenderalter von mindestens 40.000 bis etwa 31.000 v. Chr. Die Kulturstufe des Aurignacien war in Mitteleuropa sowie in West- und Südeuropa verbreitet. Nachfolgende Stufe war das Gravettien. Dem Aurignacien voraus gingen Kulturstufen des Neandertalers, wie das Moustérien und das Szeletien (auch Blattspitzen-Gruppen genannt). Zwischen 40.000-30.000 BP gab es eine Phase der Koexistenz von Neandertalern und Homo sapiens in Europa. Die während dieser Zeit existierende Kultur des Châtelperronien (früher Périgordien I) wird noch dem Neandertaler zugeschrieben. Schmuckgegenstände dieser Kultur sprechen für eine kulturelle Beeinflussung durch den Cro-Magnon-Mensch (Synonym für den eiszeitlichen Homo sapiens). Szenarien der Ablösung des Neandertalers durch Homo sapiens werden häufig durch C-datierte erste Belege moderner Menschen erstellt, die auf Europakarten den letzten Nachweisen von Neandertalern entgegengestellt werden. Aufgrund der wenigen Menschenreste und der methodisch bedingten Streubreite von C-Daten in diesem Zeitbereich, die weit über der Spanne eines Menschenlebens liegen, sind Interpretationen von Migration oder räumlicher Mobilität jedoch suggestiv. Nach der C-Datierung von Begleitf

Aurignacien, Magdalénien, Gravettien, Châtelperronien, Ordos-Kultur, Badegoulien, Solutréen, Périgordien, Hamburger Kultur, Federmesser-Gruppen, Ibéromaurusien, Creswellien, Atérien, Altkordillerenkultur, Blattspitzen-Gruppe, Komsa-Kultur

Details

Verlag Books LLC, Reference Series
Ersterscheinung Juli 2012
Maße 24.6 cm x 18.9 cm x 0.3 cm
Gewicht 78 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9781233241811
Seiten 28

Schlagwörter