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Arbeitswelten im Wandel - Vom Industriekapitalismus zum Neoliberalismus

Arbeitswelten im Wandel - Vom Industriekapitalismus zum Neoliberalismus

von Michael Grindmayer
Softcover - 9783656313526
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1-, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Grundkurs Theorie III, Sprache: Deutsch, Abstract: This essay trys to analyse the economic and social changes that have occured in the post-fordist era

concerning new forms of work relations. Therefor, at first the author wants to describe elemental

properties of the taylorist- fordist system before he is discussing the aftermath of global economic

breakdown and globalisation in the post-fordist society. Die gegenwärtige politische, wirtschaftliche und soziale Situation der westlichen post- industriellen

und postmodernen Gesellschaften ist ge(kenn-)zeichnet durch das Ende der Vollbeschäftigung am

Ende der 1970er Jahre. Waren die Arbeitnehmer während des fordistischen Booms der

produzierenden Industrie in ein staatliches System aus Sicherheiten eingebettet, das ihnen für die

Unwägbarkeiten des Lebens (Unfall, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Bedürftigkeit, Alter)

entsprechende Hilfe-, Vorsorge- und Versorgungsleistungen zur Verfügung stellte, so ist dies heute

zwar noch nicht Vergangenheit, aber zumindest nur noch in eingeschränktem Maße so und wohl

auch in dieser Art nicht zukunftsfähig.

Aus der Unsumme der damit einhergehenden Veränderungen für Staat, Gesellschaft und

Individuum wurden für diesen Essay speziell die Wandlungen im Verhältnis des Individuums zu

seiner Arbeit als Schwerpunkt ausgewählt, diese jedoch dabei in den Kontext der sich zwischen den

Phasen des Fordismus und Postfordismus verändernden Ökonomie und Gesellschaft eingebettet.

Im ersten Teil erfolgt eine recht detaillierte Beschreibung des Weges der Industriegesellschaft vom

Taylorismus über den Fordismus zum Industriekapitalismus. Dabei soll besonders die allmähliche

Verzahnung von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu einem großen Räderwerk mit dem Zweck

des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes durch Arbeit und besonders: mit dem Normalarbeitsverhältnis

als Basis beschrieben werden.

Eben dieses Normalarbeitsverhältnis begann mit der Krise des Fordismus enorm zu erodieren, was

die Phase des Post-Industrialismus bzw. Postfordismus einläutete und die westlichen Gesellschaften

vor bis heute ungelöste Probleme stellte. Neue Formen der Arbeit entstanden und zusammen mit

einsetzender Individualisierung, Globalisierung, Flexibilisierung und Liberalisierung der

Gesellschaften führte dies zu zunehmender Verarmung früher prosperierender Mittelschichten und

der Freisetzung des Arbeitnehmers in die individualisierte ¿Risikogesellschaft¿. [...]

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 07. Dezember 2012
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656313526
Auflage 2. Auflage
Seiten 28

Schlagwörter

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