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Alarich: Vom Beginn der Völkerwanderung bis zur Plünderung Roms

Alarich: Vom Beginn der Völkerwanderung bis zur Plünderung Roms

von Axel Sylvester
Softcover - 9783656548218
17,95 €
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Altertum, Note: 1,7, Technische Universität Dresden (Geschichte), Veranstaltung: Die Goten und das Römische Reich, Sprache: Deutsch, Abstract: Alarich!? Jeder Laie, der sich etwas mit antiker Geschichte auskennt, dürfte mit Sicherheit schon

einmal etwas von Alarich I. gehört haben oder zumindest wissen, dass die ewige Stadt

Rom, das Symbol römischer Machtansprüche, Anfang des 5. Jahrhunderts geplündert

worden ist. Gegenstand dieser Seminararbeit ist die Geschichte des balthischen Adligen

Alarich und ¿seiner Goten¿, dessen Bemühungen, im römischen Reichs Fuß zu fassen,

zwar mit der Plünderung Roms vorerst scheiterten, dann aber in der Gründung des

Tolosanischen Westgotenreiches 418 mündeten.

Über die Geschichte der Westgoten und ihrem großen Anführer Alarich existieren keine

Darstellungen von gotischen Zeitzeugen. Alle Quellen, die uns zur Verfügung stehen,

sind entweder übertrieben religiös determiniert oder durch die römische Sichtweise auf

die ¿wilden Barbaren¿ eingefärbt. Vom christlichen Befreier bis hin zum verrückt

gewordenen Wilden können wir alles über die Person Alarichs lesen.

Dieser Arbeit liegt neben vielfältiger Sekundärliteratur, die sich mit Alarich

selbst, den Westgoten oder allgemein der Geschichte der Spätantike beschäftigt, auch

zwei der wichtigsten spätantiken Quellen für dieses Thema zu Grunde. Das sind, das

sechsbändige Werk des griechischen Historikers Zosimos (lat. Zosimus) ¿Neue

Geschichte¿ und die ¿Gotengeschichte¿ des römischen Geschichtsschreibers Jordanes.

Jedoch sollten wir besonders von Jordanes nicht zu viele Erkenntnisse erwarten. Seine

Historiographie lässt acht Jahre, unmittelbar vor der Plünderung Roms außer Acht und

sieht die Vorkommnisse eher als Manifestierung der gotischen Herrschaft. Der Alarich

des Zosimos hingegen ist weniger ein eigenständiger Führer, der nach großer Macht

strebt, als mehr ein Instrument römischer Macht. Auch kanalisiert der

Geschichtsschreiber durch seine Alarich-Figur die Meinung, dass Rom durch die

Abkehr vom alten Götterglauben den Goten zum Opfer fiel. Zosimos konnte seine

Historiographie aus unbekannten Gründen auch nicht fertig stellen. [...]

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 09. Dezember 2013
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656548218
Auflage 1. Auflage
Seiten 28

Schlagwörter