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Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände: Kritische Würdigung der Abschaffung des Prinzips des entgeltlichen Erwerbs

Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände: Kritische Würdigung der Abschaffung des Prinzips des entgeltlichen Erwerbs

von Andreas Kleinke
Softcover - 9783640468669
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Seminar: Das BilMoG- ErfolgreicheHarmonisierung von Handelsrecht, Steuerrecht und IFRS?, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Das HGB wird nicht mehr dasselbe sein!¿ Mit diesen Worten lässt sich eine der

wohl größten Reformen des deutschen Bilanzrechts beschreiben. Am 8.11.2007 hat

das Bundesministerium der Justiz den erwarteten Referentenentwurf eines Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes

(BilMoG) veröffentlicht. Der Gesetzgeber verfolgt

mit diesem Entwurf das Ziel, das Handelsgesetzbuch zu modernisieren und somit

den Unternehmen im Vergleich zu den internationalen Rechnungslegungsstandards

eine gleichwertige, aber weniger komplexe und kostengünstigere Alternative zu

bieten. Eine wesentliche geplante Änderung stellt die Abschaffung des Prinzips des

entgeltlichen Erwerbs, welches in § 248 Abs. 2 HGB3 kodifiziert ist, dar. Folglich

möchte der Gesetzgeber Entwicklungskosten aktiviert wissen, was keine Neuerung

im internationalen Kontext darstellt, da in IAS 38 die Aktivierung von Entwicklungskosten

bereits vorgeschrieben ist. So soll durch diese Änderung der zunehmenden

Bedeutung von immateriellen Vermögensgegenständen Rechnung getragen

werden, was eine Stärkung der Informationsfunktion des Jahresabschlusses

bewirken soll, wobei an der Zahlungsbemessungsfunktion festgehalten werden

soll.

An dieser ambitionierten dualistischen Zielsetzung gilt es den Gesetzgeber zu

messen. Als erstes stellt sich die Frage, ob den Adressaten durch die Abschaffung

des Aktivierungsverbots ein Mehr an Informationen bereitgestellt wird. Es ist auch

zu hinterfragen, ob dem Bilanzierenden ein subjektiver Ermessensspielraum ermöglicht

wird und dadurch zu einer Entobjektivierung der Jahresabschlussinformationen

führt. Eine der zentralen Zielsetzungen an denen sich der Gesetzgeber

messen lassen muss, ist die Frage, in wieweit diese geplante Neuregelung mit

den elementaren Funktionen des handelsrechtlichen Jahresabschlusses harmonisiert,

insbesondere mit der durch die Ausschüttungsstatik geprägten objektivierten und

vorsichtigen Ermittlung eines ausschüttungsfähigen Gewinns.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 12. November 2009
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640468669
Auflage 3. Auflage
Seiten 28

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