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Aktiencrash - Wenn Börsianer verrückt spielen

Aktiencrash - Wenn Börsianer verrückt spielen

von Matthias Leibner
Softcover - 9783656561057
47,95 €
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Beschreibung

Fachbuch aus dem Jahr 1995 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Auf und Ab der Börsenkurse hatte schon immer eine magische

Anziehungskraft auf die Menschen. Der Traum vom schnellen und

einfachen Geld erfüllte sich jedoch für die meisten nicht. Häufig

beendete ein Crash die Träume vom großen Reichtum und die

meisten der Spekulanten verloren einen Großteil ihres Vermögens.

Obwohl die Analysemethoden immer weiter verbessert wurden und

heute vielfach Computer die Kauf- und Verkaufsentscheidungen

treffen, kam es an den Aktien- und Bondmärkte immer wieder zu

heftigen Marktbewegungen. Dies signalisiert, daß wir keinen

"Vollkommenen Kapitalmarkt" im Sinne der Kapitalmarkttheorie

besitzen und ihn sehr wahrscheinlich auch niemals erreichen werden.

Denn sehr oft spielt die Psyche der Anleger eine übergeordnete

Rolle, welche man nicht mit noch so modernen Analysemethoden

vorhersehen kann.

Der aufmerksame Leser wird jedoch feststellen, daß bei allen in

diesem Buch analysierten Spekulationskrisen eine immer sehr

ähnliche Kursentwicklung und Verhaltensweisen der

Marktteilnehmer stattfand. Die Kurse werden erst durch das

unbegrenzte Spekulationsfieber in schwindelerregende Höhen

getrieben. Schließlich folgt ein Crash, der die Kurse dann wieder in

die Nähe ihres wahren Wertes zurückführt. Die Folge des Crashs

bleibt oftmals nicht auf das Vermögen der Spekulanten begrenzt,

vielmehr wird die gesamte reale Wirtschaft mit in Mitleidenschaft

gezogen. Sehr häufig bildet ein Crash auch den Anfang einer

wirtschaftlichen Rezession wie dies beispielsweise der Schwarze

Freitag im Jahr 1929 war. Im Jahr 1554 entdeckte der Naturforscher Busbeck im türkischen

Adrianopel die Tulpe und brachte sie nach Mitteleuropa. Besonders

in Holland entstand bald deren große Beliebtheit. Es wurden neue

Arten gezüchtet und anfangs interessierten sich nur Garteninhaber

für diese Pflanzen. Ein größeres Interesse richtete sich jedoch bald

auf den Besitz und die Zurschaustellung der schönsten und

ausgefallensten ihrer Art. Mit der Nachfrage nach Tulpenzwiebeln

stieg auch deren Preis, jedoch ohne daß die Zucht oder die Einfuhr

der Zwiebeln im entsprechenden Maße stieg. Wenig später

begannen reiche Kaufleute sich mit ansehnlichen Tulpenbeeten

gegenseitig zu übertrumpfen. [...]

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 21. Dezember 2013
Maße 21 cm x 14.8 cm x 1.1 cm
Gewicht 219 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656561057
Auflage 1. Auflage
Seiten 144

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