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Beschreibung
Wozu wird der Name des Gegenübers in der direkten Interaktion verwendet? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt der Untersuchung von adressierenden Namensverwendungen in informellen face-to-face -Interaktionen. Auf Grundlage umfangreicher Video- und Audioaufnahmen beschreibt die empirische Studie systematisch Adressierungen mit Namen und erklärt ihre Funktionen aus ihren interaktiven Kontexten. Im Zentrum stehen dabei die Organisationsprinzipien Temporalität, Sequenzialität und Multimodalität, durch die Namen als flexible Ressourcen sozialen Handelns verstanden werden. Die Arbeit leistet einen empirisch fundierten Beitrag zur Interaktionalen Linguistik, Grammatik der gesprochenen Sprache, Onomastik und Anredeforschung. Für Forschende dieser Disziplinen eröffnet sie neue Perspektiven auf die soziale Praxis des Namengebrauchs und zeigt ihre zentrale Bedeutung für die Organisation von Interaktion von Angesicht zu Angesicht.
Temporalität, Sequenzialität und Multimodalität
Details
| Verlag | De Gruyter |
| Ersterscheinung | 13. September 2026 |
| Maße | 23 cm x 15.5 cm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783112233085 |
| Seiten | 304 |