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Beschreibung
Heute, da es kaum noch eine psychotherapeutische Richtung gibt, die sich nicht das eine oder andere Element der psychoanalytischen Methode angeeignet hätte, ist die Radikalität kaum noch nachzuvollziehen, mit der Freud seinerzeit das herkömmliche autoritäre Arzt-Patient-Verhältnis revolutioniert, Authentizität und Anatomie des leidenden Menschen geachtet hat und dabei zugleich ein einzigartiges Forschungsinstrument für das Studium des unbewußten Seelenlebens gewann. Wer die in diesem Band gesammelte Schriften liest, wird sich aber zumindest von Komplexität und Schönheit der psychoanalytischen Methode überzeugen können.
In seiner Einleitung beschreibt Hermann Argelander deren Entstehung und Wesen in origineller Weise und zeigt, daß Freuds Konzepte und Regeln die Eckpfeiler noch der modernen psychoanalytischen Behandhingstechnik bilden, sosehr sich diese auch weiterentwickelt hat - etwa im Hinblick auf Erforschung und Nutzung der Gegenübertragung oder mit Rücksicht auf früher als analytisch nicht behandelbar geltende Krankheitsbilder wie Psychosen, narzißtische und Borderline-Störungen, Psychosomatosen. Warnhinweis bzgl. Taschenbuch: nicht erforderlich.
Behandlungstechnische Schriften
Details
| Verlag | FISCHER Taschenbuch |
| Ersterscheinung | 01. Februar 1992 |
| Maße | 19 cm x 12.5 cm |
| Gewicht | 149 Gramm |
| Format | Taschenbuch |
| ISBN-13 | 9783596104451 |
| Auflage | 4. Auflage |
| Seiten | 192 |