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Zunft

Zunft

Softcover - 9781159361617
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 39. Kapitel: Sechseläuten, Constaffel, Zunfttruhe, Aachener Gaffelbrief, Zunft zum Kämbel, Zunftzeichen, Halloren, Le Landeron, Morgensprache, Trinkstuben-Gesellschaften der Zürcher Zünfte, Gesellschaft zu Fraumünster, Lukasgilde, Willkomm, Zunft zur Waag, Cronenberger Sensenprivileg, Zunftordnung, Fischhändler, Musikantenzunft, Kanutigilde, Arte del Cambio, Bönhase, Pfisterplatz, Apostelfischer, Zunftbaum, Buchhändlergilde, Amtslade, Zunfttanz, Brotschauer. Auszug: Als Zünfte ¿ von althochdeutsch zumft ¿zu ziemen¿ ¿ bezeichnet man ständische Körperschaften von Handwerkern, wie sie seit dem Mittelalter zur Wahrung gemeinsamer Interessen entstanden und bis ins 19. Jahrhundert existierten, in gewissen Regionen (beispielsweise in der Schweiz) bis heute. Seit dem Mittelalter und bis zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurde der Zusammenschluss von Handwerkern neben dem heute gängigen Begriff Zunft auch als Gilde, Gaffel, Amt (norddeutsch), Einung, Innung (sächsisch) oder Zeche bezeichnet. Heute benennt die wissenschaftssprachliche Übereinkunft in Deutschland den Zusammenschluss von Handwerkern als Zunft und den Zusammenschluss von Kaufleuten seit dem Mittelalter und der frühen Neuzeit als Gilde, wohingegen in England mit beides bezeichnet wird. Die Anfänge sind im Hochmittelalter zu finden, als zahlreiche neue Städte gegründet wurden (Stadtgründungsphase) und die Handwerkszweige in den Städten sich stark spezialisierten. Urkundlich als erste Zunft ist die der Weber in Mainz bekannt (Urkunde aus dem Jahr 1099). Allerdings gilt diese Urkunde als Fälschung, da sie nachweislich auf Mitte des 13. Jahrhunderts datiert werden kann. Als tatsächlich älteste, urkundlich belegte Zunft gilt die der Kölner Bettdeckenweber aus dem Jahr 1149. In den meisten deutschen Städten lag die Macht anfänglich nur in den Händen des städtischen Adels und der Ministerialen der Klöster, Bischöfe und Hochadligen. Später konnten sich auch die Fernkaufleute gewisse Rechte und politischen Einfluss erkämpfen. Die Vereinigung von Handwerkern zu Zünften, das heißt ihre Organisation innerhalb der Stadt, war während dieser Zeit oft stark eingeschränkt oder gar verboten. Ein Zusammenschluss einer Gruppe von Menschen oder eine ¿Verschwörung¿, wie man es zeitgenössisch nannte, bedeutete in einer mittelalterlichen Stadt fast immer politische Einflussnahme. Die Gründung der Zünfte war in manchen Städten mit einer so genannten ¿Zunftrevolution¿ oder einem politischen U

Sechseläuten, Constaffel, Zunfttruhe, Aachener Gaffelbrief, Zunft zum Kämbel, Zunftzeichen, Halloren, Le Landeron, Morgensprache, Trinkstuben-Gesellschaften der Zürcher Zünfte, Gesellschaft zu Fraumünster, Lukasgilde, Willkomm

Details

Verlag Books LLC, Reference Series
Ersterscheinung November 2011
Maße 24.6 cm x 18.9 cm x 0.3 cm
Gewicht 98 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9781159361617
Seiten 39