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Werden große sportliche Leistungen deutscher Athleten im Zuge medialer Aufarbeitung besser dargestellt als Leistungen ausländischer Sportler?

Werden große sportliche Leistungen deutscher Athleten im Zuge medialer Aufarbeitung besser dargestellt als Leistungen ausländischer Sportler?

von Michael Schmitt
Softcover - 9783656205807
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Gesundheit - Sport - Sportsoziologie, Note: 1,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Sportwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn erfolgreiche Sportler in den Medien dargestellt werden, kommt es bisweilen

vor, dass Journalisten ungewöhnliche Wege finden, der Bewunderung von Leistungen

Ausdruck zu verleihen. Dass sich gerade die printmediale Berichterstattung

hierbei manchmal überschlägt und ein großes Maß an Kreativität an den Tag legt,

zeigt sich anhand zahlreicher Beispiele, wie auch diesem Titel eines Berichts über

Dirk Nowitzki (Schmieder, 2011), zu lesen auf dem Internetportal der Süddeutschen

Zeitung. Im Laufe der vorliegenden Arbeit werden uns ¿ so viel sei vorweggenommen

¿ zahlreiche solcher Heroisierungen und Glorifizierungen begegnen, die unter

anderem die Grundlage der Medienanalyse im Rahmen dieser Schrift darstellen.

Untersucht werden soll dabei, ob und gegebenenfalls welche Unterschiede in der

Berichterstattung bei der Darstellung von Spitzenleistungen im Sport bestehen, und

zwar zwischen Leistungen deutscher und ausländischer Athleten. Gibt es etwa eine

Tendenz, dass deutsche Athleten und ihre Erfolge im Vergleich zu ihren internationalen

Konkurrenten aufgrund positiver Berichterstattungen eine größere Anerkennung

erfahren?

Wie Gleich (2001) bemerkt, werden Leistungen in der Sportberichterstattung oftmals

analysiert und dabei Begründungen von Erfolg und Misserfolg gesucht. Wenn

Leistungen nun bestimmten Ursachen zugeschrieben werden, möglicherweise

auch Doping, kann man die Unterschiede in der Darstellung dann daran festmachen,

ob es sich um deutsche oder nichtdeutsche Athleten handelt? Die Frage ist

also, ob in den Massenmedien mit zweierlei Maß gemessen wird, wobei folgender

Hintergrund in den Vordergrund zu treten scheint: Die Darstellung von Idolen und

Helden, die ein zentrales Element der Sportberichterstattung darstellen, steht in

starkem Widerspruch zu negativ behafteten Themen wie Doping, die sich ebenfalls

stets in den Medien wiederfinden (müssen). Wie passt das nun zusammen? Lässt

sich dieser auf den ersten Blick paradoxe Sachverhalt etwa an bestimmten Kriterien

festmachen, sprich: Werden deutsche Athleten weniger kritisch betrachtet und

ihre Leistungen in besserem Licht dargestellt als ausländische Athleten?

Natürlich lassen sich sportliche Höchstleistungen nicht immer beliebig und bedingungslos

miteinander vergleichen, weswegen bei der Auswahl der verschiedenen

Leistungen auf eine Vergleichbarkeit als wichtige Voraussetzung geachtet wurde.

Zur genaueren Konzeption soll jedoch an späterer Stelle mehr gesagt werden. [...]

Eine Medienanalyse am Beispiel der Süddeutschen Zeitung

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 01. Juni 2012
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.6 cm
Gewicht 118 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656205807
Auflage 3. Auflage
Seiten 72