Vom Sonnyboy zum alleinerziehenden Vater – Eine wahre Geschichte Ralf Müller wollte in jungen Jahren vor allem eines: frei sein. Reisen, arbeiten, feiern, Frauen kennenlernen und möglichst wenig Verantwortung übernehmen. Familie und Kinder gehörten für ihn in eine ferne Zukunft. Doch das Leben entwickelte sich anders. Sein Weg führte ihn durch Deutschland und die Schweiz, durch intensive Beziehungen, beruflichen Ehrgeiz, Trennungen, Fehler und zahlreiche Neuanfänge. Aus dem jungen Mann, der Freiheit vor allem mit Unabhängigkeit verband, wurde schließlich jemand, der sich nach Beständigkeit und einer eigenen Familie sehnte. Dann wurde Ralf Vater. Was zunächst wie das größte Glück seines Lebens erschien, geriet jedoch zunehmend aus den Fugen. Die Beziehung zerbrach, der Familienalltag wurde immer schwieriger und plötzlich trug Ralf die Verantwortung für seine Tochter weitgehend allein. Von nun an bestimmten Kindergarten, Schule, Haushalt, Arbeit, finanzielle Sorgen und die ganz normalen Herausforderungen des Alltags sein Leben. Dabei versuchte er vor allem eines: seiner Tochter Sicherheit, Verlässlichkeit und ein stabiles Zuhause zu geben. Doch auch Ralf musste lernen, dass Stärke nicht bedeutet, immer nur zu funktionieren. Zwischen beruflichem Aufstieg, familiären Krisen, Verlusten und persönlichen Rückschlägen verlor er sich selbst zeitweise aus den Augen. Erst Jahre später begann er zu verstehen, dass ein guter Vater auch ein eigenes Leben haben darf. Mit trockenem Humor, Selbstironie und großer Offenheit erzählt Ralf von seinen Fehlern, seinen Entscheidungen und den Menschen, die ihn geprägt haben. Eine ehrliche autobiografische Geschichte über Liebe, Verantwortung, Scheitern, Neuanfänge und die besondere Verbindung zwischen einem Vater und seiner Tochter. Und über die Frage, wie aus einem freiheitsliebenden Sonnyboy schließlich genau der Mann wurde, der er früher niemals sein wollte: ein alleinerziehender Vater.
eine wahre Geschichte