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Beschreibung
Quelle: Wikipedia. Seiten: 89. Kapitel: Bäuerliche Malerei, Lackminiaturen aus Fedoskino, Lubok, Rostower Finift, Pommersche Fischerteppiche, Schluckbildchen, Bilderbogen, Keramik aus Gschel, Lackminiaturen aus Mstjora, Salzburger Heimatwerk, Chochloma, Lackminiaturen aus Palech, Bornkinnel, Weihnachtspyramide, Rudolf Stundl, Orenburger Schal, Lackminiaturen aus Cholui, Museum für Sächsische Volkskunst, Kunsthandwerk der Aborigines, Arma-Christi-Kreuz, Tablettmalerei aus Schostowo, Benediktussegen, Russische Lackkunst, Shaker-Möbel, Bauernmalerei, Steirisches Heimatwerk, Sängerfest, Erzgebirgischer Schwibbogen, Schabfigur, Strohflechterei, Hinterglasmalerei, Pflaumentoffel, Erzgebirgische Volkskunst, Berchtesgadener War, Räuchermann, Breverl, Fraisenkette, Santon, Wurzelkrippe Rheinbrohl, Federkielstickerei, Franziska Rettenbacher, Populärkunst, Bahrtuch, Spanschachtel, Butterschnitzen, Agathazettel, Zachariassegen, Ofenstein, Wachsstock, Wettersegen, Alebrije, Mecklenburger Strohbilder, Dreikönigszettel, Minhwa, Silberglas, Chinesische Gesellschaft für Volksliteratur und -kunst, Lowiczer Scherenschnitte, Flaschenpyramide, Geduldsflasche, Ciupaga, Alexander Schläffer, Brandmalerei, Hansel im Keller, Bauernbarock, Zwiebelzopf, Holzmalerei, Scheitelmadonna. Auszug: Unter Bäuerlicher Malerei versteht man eine nicht-akademische Zier- und Darstellungsmalerei im ländlichen Raum. Als älteste bekannte Form der bäuerlichen Malerei kann die formunterstützende Malerei von hölzernen Gebäudeteilen angesehen werden. Waren es anfangs nur einfache Kerblinien, die man mit farbigen Linien versah, so entwickelten sich später einfache geschnitzte Verzierungen mit ortsüblichen stilisierten Motiven, die vielerorts farbige Ausschmückungen erfuhren. Zunehmend wurden auch keramische Gebrauchsgegenstände - ursprünglich schmuck- und farblos glasiert - mit einfachen Linien, Wellenbändern oder Tupfendekoren versehen; aufwändiger bemalte Einzelstücke wurden meist zu besonderen Anlässen gefertigt, z.B. Hochzeitsteller oder Hochzeitskrüge. Ab dem 18. Jahrhundert begann die Bemalung von Möbeln und hölzernen Kleingegenständen, wie etwa Brautschachteln, Schützenscheiben oder Uhrblättern. Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts kam die ursprüngliche bäuerliche Malerei fast vollständig zum Erliegen, man orientierte sich zunehmend an des Städten. Bemalte Gegenstände galten als unmodern, die Begehrlichkeiten - sei es bei Hausrat, Essgeschirr oder Bekleidung - galten der aufkommenden industriellen Massenware. Die wenigen noch nachgefragten Objekte mit Motiven aus dem bäuerlichen Kanon, etwa die Bauernmöbel aus dem Tölzer Land oder bemalte Uhren aus dem Schwarzwald wurden selbst zu einer halbindustriell hergestellten Massenware, garniert mit Bauernmalerei nach gefragten Vorlagen. Die ornamentalen Motive haben über Jahrhunderte hinweg nur wenig Abwandlungen erfahren und fanden Verwendung als zierendes Schnitzwerk für Gebäudeteile und Möbel ebenso wie als Stickereimotive für die (Sonntags-)Tracht oder auf Tonwaren. Diese Ornamente sind unterschiedlichen Ursprungs: aus dem mythisch-germanischen Volksglauben stammen z.B. Sonnenräder, Sonnenkreuze, die Swastika, der Baum des Lebens oder der Fünfstern (Pentagramm) zur Abwehr des Bösen. Christusmonogramm IHS über dem Eingang des
Bäuerliche Malerei, Lackminiaturen aus Fedoskino, Lubok, Rostower Finift, Pommersche Fischerteppiche, Schluckbildchen, Bilderbogen, Keramik aus Gschel, Lackminiaturen aus Mstjora, Salzburger Heimatwerk, Chochloma
Details
| Verlag | Books LLC, Reference Series |
| Ersterscheinung | Dezember 2021 |
| Maße | 24.6 cm x 18.9 cm x 0.6 cm |
| Gewicht | 193 Gramm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9781159334918 |
| Seiten | 90 |