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Tonale «Klischees» als Ausdrucksmittel

Tonale «Klischees» als Ausdrucksmittel

von Gregor Fuhrmann
Softcover - 9783631538937
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Beschreibung

Dass Claude Debussy in den phantasievollen Charakterstücken seiner beiden Préludes-Bände (1910-13) von einer hochgradig eigenwilligen harmonischen Kombinationsgabe Zeugnis ablegt, ist eine bereits oft belichtete Perspektive. Weniger gängig ist es, bei einer Beschäftigung mit der ihrer Zeit weit vorauseilenden Musik des unkonventionellen Franzosen den Fokus eher retrospektiv auf traditionelle Verwurzelungen seiner Originalität in der klassisch-romantischen Harmonik zu richten. Unter Zuhilfenahme von Arnold Schönbergs Terminus des tonalen «Klischees» und Anwendung seines differenzierten Tonalitätsbegriffs (Harmonielehre, 1911) analysiert diese Arbeit deshalb den Nachhall harmonischer Tradition in Claude Debussys Préludes-Bänden I & II. Versucht wird dabei, das schillernde Spektrum poetisch untertitelter Klavierminiaturen über das Maß an wachgerufenen traditionell-tonalen Wendungen unter verwandtschaftlich-thematischen Oberbegriffen zu gruppieren, um vor diesem Hintergrund das spielerische Verhältnis zwischen bildhaften Ausdrucksintentionen und aufgebotenem musikalischen Vokabular eingehender beleuchten zu können.

Reminiszenzen an traditionelle Harmonik in Claude Debussys "Préludes I & II"

Details

Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Ersterscheinung 05. April 2005
Maße 21 cm x 14.8 cm
Gewicht 180 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783631538937
Auflage 1. Auflage
Seiten 128

Schlagwörter

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