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Thermen in Pompeji

Thermen in Pompeji

von Anonym
Softcover - 9783656340256
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Ein Moment für die Ewigkeit: Der konservierte Alltag von Pompeji und Herculaneum , Sprache: Deutsch, Abstract: "Hier starb keine alte Stadt den natürlichen Tod des Verwelkens. Hier wurden lebendige Städte

plötzlich mit dem Zauberstab berührt, und das Gesetz der Zeit, des Werdens und Vergehens, hatte

seine Gültigkeit verloren." (1) Wie treffend diese Aussage für das Schicksal Pompejis ist, zeigt die

Monumentalität, mit der die Stadt förmlich konserviert wurde. Die Existenzen so vieler Menschen

blieben für 1700 Jahre verschollen, doch auch am heutigen Tag haben sie nichts von ihrer

Melancholie eingebüßt.

Diese Arbeit soll sich nun mit den Badehäusern, den Thermen, in Pompeji beschäftigen, die in einer

zeitlosen Schönheit überliefert wurden und unzählige Hinweise und Hintergründe in Bezug auf das

Leben im römischen Reich preisgeben. Man stößt in der Stadt auf die Stabianer Thermen, einen

sehr alten, immer wieder ausgebauten Badekomplex, der durch diverse Neuerungen im Jahre

79n.Chr. den hohen Standard einer modernen Therme, wie zum Beispiel den der Zentralen Thermen

im östlichen Bezirk der Stadt, erreicht hatte. Auf dem Forum, dem Marktplatz, der Stadt befinden

sich die beim Untergang Pompejis noch nicht gänzlich restaurierten Forumsthermen, die sich, wie

auch die Vorstadtthermen, dadurch auszeichnen, dass die zugehörige Palaestra, eine Sportanlage,

nur rudimentär vorhanden ist. Das lässt die Frage danach aufkommen, ob das griechische Ideal der

gesunden Seele in einem gesunden, trainierten Körper im römischen Reich so weit ins Hintertreffen

geriet, dass sich das Flächenverhältnis von Bad zu Palaestra überproportional zum Bade hin

verschob.

Darauf weist auch die Tatsache hin, dass der Komfort in den Thermen ständig anwuchs. "Von der

Badewanne zum Freizeitzentrum - mit diesen beiden Begriffen könnte man die Entwicklung des

Badewesens der griechisch-römischen Antike umschreiben."(2)

Außerdem gab es zur Zeit des Kaiserreiches bei neu errichteten, öffentlichen Gebäuden einen

gewissen Hang zur Exorbitanz, der auch in den Zentralen Thermen Einzug hielt. Inwieweit dies

geschah, möchte die vorliegende Schrift ebenfalls erörtern.

So beginnen wir mit der Zeitreise in eine versunkene Stadt im Mai des Jahres 1737. [...]

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 23. Dezember 2012
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.2 cm
Gewicht 40 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656340256
Auflage 2. Auflage
Seiten 16

Schlagwörter