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Textil- Oder Bekleidungsberuf

Textil- Oder Bekleidungsberuf

Softcover - 9781158856954
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 106. Nicht dargestellt. Kapitel: Kürschner, Schuhmacher, HLMW9 Michelbeuern, Modenäher, Handschuhmacher, Raumausstatter, Sattler, Patroneur, Weber, Beutler, Tuchwalker, Herrenausstatter, Textillaborant, Segelmacher, Bandlkramer, Höhere Lehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik, Korsettmacher, Autosattler, Orthopädieschuhtechniker, Fergger, Maßschneider, Modeschneider, Reepschläger, Feintäschner, Modist, Tuchbereiter, Kämmler, Hutmacher, Textilingenieur, Posamentenmacher. Auszug: Ein Kürschner (veraltet auch Buntfutterer, Pelzer oder Wild- und Grauwerker) ist ein Handwerker, der Tierfelle zu Pelzbekleidung und anderen Pelzprodukten verarbeitet. Zunftwappen (18. Jahrhundert) aus Schässburg/Transsylvanien Kürschner 1698 und 1987Bereits in der jüngeren Steinzeit war Pelz ein wichtiges wärmendes und schmückendes Kleidungselement, nach Josef Winiger (1995) entgegen bisherigen Vorstellungen bereits im Zusammenspiel mit Textilien aus Fasern, Bast und Wolle. Schon die älteste erhaltene Pelzbekleidung, die des Manns vom Hauslabjoch, Ötzi weist fortgeschrittene, heute noch verwendete Elemente und Techniken auf. Ötzi trug eine Jacke, die nach außen getragene helle und dunkle Fellstreifen kombiniert, in Überwendlingstechnik sorgfältig vernähte Beinlinge aus Fellstücken und bei den Schuhen einen Materialmix aus Bärenledersohlen und Hirschfellobermaterial und einem haltgebenden und isolierendem Innenschuh aus Pflanzenmaterial und -gewebe. Bereits im 9. Jahrhundert ist althochdeutsch und altsächsisch das Wort kursina (Pelzrock) belegt. Davon abgeleitet haben sich die Handwerksbezeichnungen Kürsner und Kursener. Als eines der ersten Handwerke schlossen sich die Kürschner zu Zünften zusammen. Die ältesten bekannten Satzungen stammen aus dem Raum Rouen (Frankreich) aus der Zeit um 1160. Zu weiteren Zunftgründungen kam es 1226 in Basel, 1272 in Wien, 1273 in Breslau, 1277 in Braunschweig und 1280 in Berlin. Oft wurden auch gemeinsame Zünfte mit anderen Handwerken gegründet, wie zum Beispiel in Braunschweig mit den Weißgerbern und den Handschuhmachern oder in Basel mit den Schneidern. Kürschner beim Spannen eines Rohfelles (1832)Das Kürschnerhandwerk war dicht verbreitet. So hatte die Augsburger Zunft (gegründet 1368) um 1475 bereits 86 Meister, um 1536 gar 107 Meister. In Leipzig gab es 1555 immerhin 45 Meister, in Breslau 1499 sogar 92 Meister. Mit der Einführung neuer kostbarer Stoffe am Ende des 16. Jahrhunderts verliert das Kürschnerhandwerk zunächst an Be

Kürschner, Schuhmacher, HLMW9 Michelbeuern, Modenäher, Handschuhmacher, Raumausstatter, Sattler, Patroneur, Weber, Beutler, Tuchwalker, Herrenausstatter, Textillaborant, Segelmacher, Bandlkramer

Details

Verlag Books LLC, Reference Series
Ersterscheinung März 2016
Maße 22.8 cm x 15.4 cm x 0.7 cm
Gewicht 169 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9781158856954
Seiten 106