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Beschreibung
Die Grossüberbauung Telli in Aarau ist zwischen 1971 und 1991 durch die Architekten Hans Marti und Hans Kast sowie Emil Aeschbach und Walter Felber in selten rigoroser Einheitlichkeit erstellt worden. Sie prägt in ihrer neuen Massstäblichkeit bis heute die Stadterweiterung Aaraus. In den über 1’200 Wohnungen wohnt rund ein Fünftel der Bevölkerung der Stadt.
Die einzigartige Gestalt dieser Überbauung entsteht durch dieselbe «Progressivbewegung» in allen vier Baukörpern: eine Stufung, aufsteigend von unten nach oben und wiederum absteigend nach unten, mit begrünten Terrassen. Diese Bewegung bildet eine Silhouette, die die Faltungen der Juraketten im Hintergrund überhöht, eine topografische Einordnung, die Hans Martis Schüsselkriterium zur Bewertung von Hochhäusern folgt und gleichzeitig in den Geländemodellierungen des Landschaftsentwurfs von Albert Zulauf ihre Fortsetzung findet. Der Verkehr ist in dieser Wohnlandschaft vollkommen absent und in eine unterirdische Ebene verlegt. Die Verbindung erfolgt durch die senkrechten Treppenhauskörper. Für die Wohnzeilen oktroyierte das Generalunternehmen Horta von Josef Wernle, welches sich die umfänglichen Rechte der Realisierung gesichert hatte, den Architekten ihr eigenes Wohnbausystem auf.
Das Buch dokumentiert neben dem Beitrag der Landschaftstheoretikerin Anette Freytag zu Albert Zulaufs Landschaftsentwurf und Benedikt Loderers Dialog mit Markus Peter zum Bausystem «Rastel-Granit» die Leitlinien Hans Martis zu den Planungsgrundlagen der Telli und ebenso die Instandsetzung der «Energetischen Sanierung» durch Meili, Peter & Partner Architekten (2016–2027).
Warnhinweis bzgl. Softcover: Sicherheitshinweis entsprechend Art. 9 Abs. 7 S. 2 der GPSR entbehrlichWohnen zwischen Intervention und Bewertungskunst
Details
| Verlag | Park Books |
| Ersterscheinung | 22. Oktober 2026 |
| Maße | 28 cm x 20 cm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783038605225 |
| Seiten | 240 |