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Beschreibung
Achtzehn Jahre lang hat die Journalistin und Autorin Carolin Emcke geschwiegen zu dem Terror der RAF und damit auch über das Attentat an ihrem Patenonkel Alfred Herrhausen.
In diesem berührenden, so persönlichen wie politischen Text plädiert die Autorin dafür, endlich das eisige Schweigen zwischen Tätern und Opfern des RAF-Terrors zu brechen. Sie plädiert jenseits von juristischer Sühne (oder Gnade) für einen gesellschaftlichen Dialog, für eine Aufklärung im emphatischen Sinne. Freiheit gegen Aufklärung – nur das könnte, Carolin Emcke zufolge, dabei helfen, die Epoche des deutschen Terrors wirklich zu begreifen. Der Text ist ein moralisches Plädoyer gegen Gewalt, aber auch gegen Rache und Verachtung als gesellschaftliche Antworten darauf. Warnhinweis bzgl. Taschenbuch: nicht erforderlich.
Nachdenken über die RAF
Details
| Verlag | FISCHER Taschenbuch |
| Ersterscheinung | 01. Februar 2010 |
| Maße | 19 cm x 12.5 cm |
| Gewicht | 150 Gramm |
| Format | Taschenbuch |
| ISBN-13 | 9783596180332 |
| Auflage | 4. Auflage |
| Seiten | 190 |