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Beschreibung
Für Thomas ist die Metaphysik die Wissenschaft, die das Seiende als solches und seine Ursachen untersucht. Seine Konzeption der Metaphysik basiert hauptsächlich auf Aristoteles’ Metaphysik und dem Liber de causis. Wie lässt sich eine Synthese dieser beiden Werke rekonstruieren?
Der Autor schlägt eine Methode vor, um Thomas’ Kommentare aus einer einheitlichen Perspektive zu lesen. Gemäß der resolutio sind nicht nur ein, sondern drei unbewegte Beweger zu finden, denen die drei ersten Ursachen des Liber de causis – Gott, das Geistwesen und die erhabene Seele – entsprechen.
Zudem argumentiert der Autor, dass Thomas mithilfe des Liber de causis den in Metaphysik XII beschriebenen Gott in Einklang mit der negativen Theologie interpretiert. Die Unvollkommenheit der kontemplativen Glückseligkeit, die in der Erkenntnis der Ersten Ursache besteht, liegt für Thomas darin, dass Gott in unserer Erkenntnis nur in der Substanz eines Engels erscheint.
Eine Synthese der Kommentare des Thomas von Aquin zur aristotelischen Metaphysik und zum platonischen ›Liber de causis‹
Details
| Verlag | De Gruyter |
| Ersterscheinung | 20. Juli 2026 |
| Maße | 24 cm x 17 cm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783119146197 |
| Seiten | 457 |