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Beschreibung
Quelle: Wikipedia. Seiten: 48. Kapitel: Schlacht von Trafalgar, Massaker von Chios, Seeschlacht von Kopenhagen, Seeschlacht von Lissa, Schlacht bei Plattsburgh, Erstes Seegefecht von Algeciras, Schlacht bei Kap Finisterre, Seegefecht bei Jasmund, Zweites Seegefecht von Algeciras, Schlacht in der Mobile Bay, Schlacht von Hampton Roads, Seegefecht bei Helgoland, Schlacht von Navarino, Seeschlacht vor Santiago de Cuba, Seeschlacht von Grand Port, Schlacht in der Bucht von Manila, Seegefecht von Angamos, Seeschlacht am Yalu, Seegefechte von Iquique und von Punta Gruesa, Schlacht auf dem Eriesee, Gefecht bei Eckernförde, Seeschlacht von Hakodate, Seeschlacht bei Sinope. Auszug: Das Massaker von Chios wurde im April 1822 durch die Osmanen gegen die griechische Bevölkerung der Insel Chios verübt. Es war eine der bekanntesten Episoden des griechischen Unabhängigkeitskriegs. Nach der Landung tausender griechischen Kämpfer schickte die Hohe Pforte etwa 45.000 Mann auf die Insel, um ihre Ordnung wieder herzustellen und alle Männer, die älter als zwölf Jahre sind, alle Frauen über vierzig Jahren und alle Kinder unter zwei Jahren zu töten. Die anderen wurden versklavt. Insgesamt werden 25.000 Tote geschätzt, während 45.000 Griechen als Sklaven verkauft wurden. 10.000 bis 15.000 Personen konnten fliehen und Zuflucht auf anderen Inseln der Ägäis finden. Dieses Massaker an Zivilisten durch die osmanischen Truppen beeinflusste stark die internationale öffentliche Meinung und trug zur Entwicklung des Philhellenismus bei. Seit dem Mittelalter war Chios eine reiche Handelsstadt, die insbesondere das Interesse der italienischen Kaufleute auf sich zog: Sie wurde ab 1272 von Venedig und ab 1346 von Genua regiert. 1566 kam sie unter die Herrschaft der Osmanen. Durch ihre Wirtschaftskraft, die insbesondere mit dem Anbau und Handel von Mastix zusammenhing, kam sie in den Genuss relativer Freiheit. Die osmanische Präsenz beschränkte sich auf einen Gouverneur oder mouteselim, einen Kadi und einige Soldaten in der ehemaligen genuesischen Festung in der Hauptstadt Chora. Die wirkliche Macht wurde von einem Rat griechischer Demogeronten (aus sechzehn Orthodoxen und zwei Katholiken) ausgeübt. Wie für den Rest der Insel als auch Griechenlands wuchs nach dem Friedensvertrag von Kutchuk-Kaïnardji 1774 der Wohlstand. Die Kaufleute der Insel verfügten über Handelsniederlassungen in allen wichtigen Häfen des Mittelmeers, von Marseille nach Odessa oder Alexandria, aber auch in Moskau. Mastix wurde in erster Linie im Süden der Insel produziert, in etwa zwanzig Dörfern (mastichochória, ¿Mastixdörfer¿ genannt). Chios exportierte fünfzig Tonnen Mastix pro Jahr. Das Steuereinko
Schlacht von Trafalgar, Massaker von Chios, Seeschlacht von Kopenhagen, Seeschlacht von Lissa, Schlacht bei Plattsburgh, Erstes Seegefecht von Algeciras, Schlacht bei Kap Finisterre, Seegefecht bei Jasmund
Details
| Verlag | Books LLC, Reference Series |
| Ersterscheinung | Dezember 2011 |
| Maße | 24.6 cm x 18.9 cm x 0.4 cm |
| Gewicht | 115 Gramm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9781159322090 |
| Seiten | 48 |