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Rhetorische Figuren in der Sprache der Wirtschaftswerbung

Rhetorische Figuren in der Sprache der Wirtschaftswerbung

von Carsten Becker
Softcover - 9783638759168
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft, Note: keine, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Kommunikation und Sprache in der Wirtschaftswerbung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beleuchtet jene Erscheinungsform der Sprache, die in der Wirtschaftswerbung

ihren Niederschlag findet: Die sogenannte Werbesprache. Dabei ist Werbung nicht alleine auf die

Sprache reduziert, sondern sie wirkt auf vielfältigere Weise. Genau genommen greift Werbung, wenn ¿es

sich um visuelle akustische, manchmal sogar taktile und olfaktorische Reize handelt.¿ Von hier aus ent-

faltet die Werbung die ihr zugedachte Aufgabe: Verkaufsförderung und Vermittlung von Dienst-

leistungen. Diese Funktion der Werbung wird in aller Regel schrittweise ausgelöst, wie die amerikanische

AIDA¿Formel aufdeckt: Attention¿Interest¿Desire¿Action: Werbung soll Aufmerksamkeit erregen, um

dann Interesse zu wecken, das zu Wünschen führt, die eine Kaufhandlung verursachen. Ein neueres Er-

klärungsmodell der Werbewirkung von Schweiger/Schrattenecker basiert auf einer ähnlichen Annahme:

Zuerst ziele die Werbung darauf ab, die Aufmerksamkeit der Zielperson zu erlangen anschließend soll die

Werbebotschaft im vom Werbetreibenden beabsichtigten Sinne interpretiert werden, im nächsten

Schritt müsse ¿[d]ie Werbung [¿] dazu beitragen, daß der Kunde eine positive Einstellung zum Produkt

entwickelt¿, um dann eine Kaufhandlung zu tätigen, die möglichst oft wiederholt werden soll. Schließ-

lich bringt sowohl die AIDA¿Formel als auch das Modell von Schweiger/Schrattenecker zum Ausdruck,

dass Werbung die Wahrnehmung der Adressaten auf sich lenken will, das Publikum aufmerksam machen

will. Daneben deuten beide Theorien auf ein weiteres charakteristisches Kennzeichen von Werbung hin:

Werbung wirkt persuasiv, will überreden. Spätestens hier tut sich eine Schnittstelle zwischen Werbung

und Sprache auf, die Rhetorik. Die Rhetorik beabsichtigt ebenso wie die Werbung, Aufmerksamkeit zu

erregen. Die entscheidende Überschneidung ist aber eine andere: Werbung will überzeugen und be-

einflussen, um Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen und die Redekunst zielt eben seit der Antike

gerade darauf ab, die Rezipienten zu überreden, zu überzeugen aber auch zu beeinflussen. Zu diesem

Zweck, zur Persuasion, stellt die Redekunst diverse rhetorische Figuren bereit. Aus diesem Kontext

ergibt sich die zentrale Fragestellung dieser Arbeit: Welche Spiegelung erfahren die antiken rhetorischen

Figurationen in der heutigen Werbesprache? In welchen Ausformungen können sie in der modernen

Werbesprache erscheinen und welche Werbebotschaften können sie transportieren?

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 26. September 2007
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 51 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783638759168
Auflage 2. Auflage
Seiten 24

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