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Beschreibung
Quelle: Wikipedia. Seiten: 48. Kapitel: Glaube, Gebet, Fasten, Aberglaube, Missionierende Religion, Mystik, Askese, Beichte, Ekstase, Konversion, Keuschheit, Religionsmonitor, Buße, Institut für Religiosität in Psychiatrie & Psychotherapie, Internationale Gesellschaft für Religionspsychologie, Selbstkreuzigung, Schutzpatron, Freitagsopfer, Kasteiung, Aliturgisch. Auszug: Askese (griechisch áskesis), gelegentlich auch Aszese, ist ein vom altgriechischen Verb ¿s¿e¿¿ (askeín ¿üben¿) abgeleiteter Begriff. Seit der Antike bezeichnet er eine Übungspraxis im Rahmen von Selbstschulung aus religiöser oder philosophischer Motivation. Angestrebt wird damit die Erlangung von Tugenden oder Fähigkeiten, Selbstkontrolle und Festigung des Charakters. Der Praktizierende wird Asket (¿s¿¿t¿¿ asket¿s) genannt. Eine asketische Schulung beinhaltet Disziplinierung sowohl hinsichtlich des Denkens und Wollens als auch hinsichtlich des Verhaltens. Dazu gehört einerseits ¿positiv¿ das beharrliche Einüben der angestrebten Tugenden oder Fähigkeiten, andererseits ¿negativ¿ das Vermeiden von allem, was nach der Überzeugung des Asketen der Erreichung seines Ziels im Wege steht. Den Ausgangspunkt bildet die Annahme, dass eine disziplinierte Lebensweise die Beherrschung der Gedanken und Triebe voraussetzt. Die auffälligste Auswirkung auf die Lebenspraxis besteht im freiwilligen Verzicht auf bestimmte Bequemlichkeiten und Genüsse, die der Asket für hinderlich und mit seinem Lebensideal unvereinbar hält. Meist betrifft der Verzicht in erster Linie die Bereiche Genussmittel und Sexualität. Hinzu kommen Maßnahmen zur körperlichen und geistigen Ertüchtigung, in manchen Fällen auch Übungen im Ertragen von Schmerzen. Im heutigen Sprachgebrauch ist die Bedeutung der Wörter ¿Askese¿, ¿asketisch¿ und ¿Asket¿ im Allgemeinen auf den Aspekt einer freiwilligen Enthaltsamkeit eingeengt, die zwecks Erreichung eines als höherwertig geltenden Ziels praktiziert wird. Dabei kann die religiöse oder philosophische Motivation in den Hintergrund treten oder ganz entfallen. In zahlreichen Religionen und in den Verhaltensnormen vieler indigener Völker wird Askese positiv bewertet und ¿ oft nach festen Regeln ¿ zeitweilig oder dauerhaft, individuell oder kollektiv praktiziert. Häufig sind befristete Askeseübungen, etwa Einhaltung bestimmter periodisch wiederkehrender Buß-, Fasten- oder Trauer
Glaube, Gebet, Fasten, Aberglaube, Missionierende Religion, Mystik, Askese, Beichte, Ekstase, Konversion, Keuschheit, Religionsmonitor, Buße, Institut für Religiosität in Psychiatrie & Psychotherapie
Details
| Verlag | Books LLC, Reference Series |
| Ersterscheinung | März 2013 |
| Maße | 24.6 cm x 18.9 cm x 0.4 cm |
| Gewicht | 115 Gramm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9781159290528 |
| Seiten | 48 |