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Peter Weiss Jahrbuch

Peter Weiss Jahrbuch

Paperback - 9783849820589
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Beschreibung

Das einunddreißigste Peter Weiss Jahrbuch wird eröffnet durch die Übersetzung des letzten bisher noch nicht auf Deutsch vorliegenden Texts, den Peter Weiss als schwedischer Autor für eine Zeitschrift druckfertig machte: Aus Notizen eines Musikers. Damit ist das schwedischsprachige literarische OEuvre vollständig in deutscher Übersetzung greifbar. Der Schwerpunkt des Jahrbuchs liegt auf dem Thema „Exil“. Katja Kauer untersucht den Roman Cahuchu. Strom der Tränen (1943) der erfolgreichen Exilschriftstellerin Vicki Baum. Alexandra Juster präsentiert Erich Maria Remarques Romane Arc de Triomphe (1946) und Die Nacht von Lissabon (1962). Aida Alagić Bandov befragt Peter Weiss’ exilbedingte Selbststilisierung als ortloser Kosmopolit. Isabelle Leitloff analysiert die zwischen Fakt und Fiktion changierenden Romane Das Erbe der Rosenthals (2016) und Die verlorene Tochter (2019) des Exil-Kubaners Armando Lucas Correa. Arnd Beise erinnert an den Roman Herzgegend (2010) von Corinna Schnabel über die deutschjüdische Emigration in England nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Peter-Weiss-Preis 2021 wurde in der Sparte „Film“ Ute Adamczewski zugesprochen und 2022 überreicht. Das Jahrbuch dokumentiert Ellen Blumensteins Laudatio und den Dank der Filmemacherin. Rezensionen von Ines Böker, Anna Dąbrowska, Rainer Gerlach, Michael Hofmann, Kilian Schindler, Sanna Schulte, Swen Schulte Eickholt und Julia Sommer über Publikationen von Walter Boehlich bzw. zu Joseph Conrad, Peter Weiss, W. G. Sebald und Günter Fuchs, zur Darstellung von Gewalt, zum Europa-Diskurs der Gegenwartsliteratur und zu einer Poetik der Verschiedenheit sowie der aktuellen Romane von Emine Sevgi Özdamar und Martina Clavadetscher beschließen den Band.

Band 31 - 2022

Details

Verlag Aisthesis
Ersterscheinung 13. September 2024
Maße 21 cm x 14.8 cm
Gewicht 250 Gramm
Format Paperback
ISBN-13 9783849820589
Auflage Erstauflage
Seiten 194