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Beschreibung
Die Studie widmet sich dem pädagogischen Handeln im Nachhilfeunterricht aus einer qualitativ-rekonstruktiven Perspektive und nimmt die Eigenlogik der Interaktionspraxis des Nachhilfeunterrichts in den Blick. Sie bestimmt zentrale Merkmale des Nachhilfeunterrichts und untersucht die Strukturbedingungen der interaktiven und beziehungslogischen Ausgestaltung der pädagogischen Praxis im Nachhilfeunterricht.
Es wird aufgezeigt, dass im Nachhilfeunterricht systematisch ein auf Schulunterrichtsstoff und -aufgaben ausgerichtetes Lehr-Lern-Geschehen angesteuert wird, das von einem auf struktureller Ebene operierenden Schulleistungsverbesserungsanspruch und einem damit verbundenen Dienstleistungscharakter des Settings flankiert wird. Zudem wird herausgearbeitet, wie schulleistungsdruckbezogene Involvierungen auf Ebene der ganzen Person von den Beteiligten in den Nachhilfeunterricht hineingetragen und bearbeitet werden. Als schulleistungsbezogene Dienstleistung knüpft die Nachhilfe systematisch an ein brüchiges Schulleistungsselbst ihrer Adressaten*innen an.
Zentrale theoretische Reibungsfläche der Studie bildet das professionalisierungstheoretische Konzept des pädagogischen Arbeitsbündnisses, das auf Basis der Befunde zur Beziehungsstrukturiertheit von Lehr-Lern-Situationen zur Diskussion gestellt wird. Es wird herausgearbeitet, dass die (schulpädagogische) Lehr-Lern-Interaktion jenseits des pädagogischen Arbeitsbündnismodells zu bestimmen ist.
Strukturbedingungen der Interaktion im Nachhilfeunterricht
Details
| Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
| Ersterscheinung | 01. Februar 2027 |
| Maße | 21 cm x 14.8 cm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783658532901 |
| Seiten | 332 |