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Ort in der Oblast Tscheljabinsk

Ort in der Oblast Tscheljabinsk

Softcover - 9781159230746
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 25. Kapitel: Tscheljabinsk, Sneschinsk, Magnitogorsk, Ust-Kataw, Troizk, Slatoust, Bredy, Kyschtym, Osjorsk, Berdjausch, Lokomotiwny, Werchneuralsk, Satka, Ascha, Ferschampenuas, Argajasch, Kataw-Iwanowsk, Krasnogorski, Jemanschelinsk, Tschebarkul, Kartaly, Miass, Rosa, Juschnouralsk, Uwelski, Werchni Ufalei, Karabasch, Bakal, Jurjusan, Trjochgorny, Sim, Kasli, Minjar, Perwomaiski, Kussa, Njasepetrowsk, Plast, Kopeisk, Korkino, Parisch. Auszug: Tscheljabinsk (russisch (), wiss. Transliteration Celjabinsk) ist eine russische Stadt am Ural mit rund 1.093.699 Einwohnern (Stand 2009) und Verwaltungssitz der Oblast Tscheljabinsk. Die Stadt liegt an der Grenze zwischen Mittlerem und Südlichem Ural, unweit des östlichen Fußes des Gebirges am Fluss Miass, einem Nebenfluss der Isset im Einzugsgebiet des Ob. Tscheljabinsk wurde erstmalig als Festung 1736 erwähnt. Der Name der Stadt stammt vermutlich aus regional uralischen Turksprachen, ¿Tscheljabi¿ bedeutet dort ¿die Edlen¿. Ende des 18. Jahrhunderts war es ein regionales Verwaltungszentrum und auch Schauplatz der Auseinandersetzungen im Aufstand des Bauernführers Jemeljan Iwanowitsch Pugatschow gegen Katharina die Große. Bis weit ins 19. Jahrhundert blieb Tscheljabinsk eine Kleinstadt. Gegen Ende der Zarenzeit und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden Eisenbahnverbindungen nach Moskau und Jekaterinburg hergestellt, was zur schnellen industriellen Entwicklung führte. Die Stadt wurde schnell zu einem der wichtigsten Industriestandorte des Russischen Reichs bzw. der Sowjetunion. Die T-34-Panzer und Stalinorgeln wurden in Tscheljabinsk gebaut, so dass die Stadt während des Zweiten Weltkrieges auch Tankograd (¿Panzerstadt¿) genannt wurde. Tscheljabinsk war ein Standort innerhalb des sowjetischen Gulag-Systems. Das Tscheljabinsker ITL (Besserungsarbeitslager) bestand von November 1941 bis Oktober 1951. Es waren bis zu 15.400 Personen inhaftiert, die beim Bau eines Hüttenwerks, im Industrie-, Straßen-, Zivil- und Wohnungsbau sowie bei der Förderung von Bodenschätzen eingesetzt wurden. Außerdem befand sich das Kriegsgefangenenlager 68 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs in Tscheljabinsk. Schwer Erkrankte wurden im Kriegsgefangenenhospital 5882 versorgt. Etwa 12 km östlich der Stadt gab es ein Kriegsgefangenen-Massengrab. Seit Mitte der 1970er Jahre macht Tscheljabinsk große Fortschritte im Bereich Kultur. Gefördert wurde diese Entwicklung durch

Tscheljabinsk, Sneschinsk, Magnitogorsk, Ust-Kataw, Troizk, Slatoust, Bredy, Kyschtym, Osjorsk, Berdjausch, Lokomotiwny, Werchneuralsk, Satka, Ascha, Ferschampenuas, Argajasch, Kataw-Iwanowsk, Krasnogorski, Jemanschelinsk, Tschebarkul

Details

Verlag Books LLC, Reference Series
Ersterscheinung Dezember 2012
Maße 24.6 cm x 18.9 cm x 0.2 cm
Gewicht 74 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9781159230746
Seiten 26

Schlagwörter