Nepper-Schlepper-Bauernfänger (NSB26) in der Energiewirtschaft ist ein scharfzüngiges, investigatives und bitterkomisches Enthüllungsbuch über die dunkleren Ecken des Energievertriebs.
Wenn Energieverträge auslaufen, Budgets geplant werden und Unternehmen bezahlbaren Strom oder Gas suchen, beginnt im deutschen Mittelstand eine besondere Jagdsaison. Dann treten sie auf: angebliche Energieexperten, unabhängige Berater, Einkaufsgemeinschafts-Organisatoren, Kostenoptimierer und Tarifretter.
Sie versprechen Ersparnis, Sicherheit und Marktzugang. Sie reden von Sonderkonditionen, Bündelung, Spotmarkt, Tranchen, Servicegebühren und professioneller Beschaffung. Manchmal verstehen sie davon sogar etwas. Manchmal aber auch nicht.
Mario Buchner zeigt, wie mittelständische Unternehmen mit scheinbar kostenlosen Beratungen, falscher Unabhängigkeit, Schein-Ausschreibungen, Vollmachtsfallen, Provisionsnebel, undurchsichtigen Preisformeln, versteckten Entgelten und künstlichem Zeitdruck in Verträge gedrängt werden, die sie oft erst verstehen, wenn es zu spät ist.
Dieses Buch nennt bewusst keine Namen. Es braucht sie nicht. Denn die Methoden sind wichtiger als die Täter. Wer sich wiedererkennt, darf sich fragen, warum.
Ein Buch für Geschäftsführer, Einkäufer, technische Leiter, Controller und alle, die Energieverträge unterschreiben, oder besser verhindern sollten, dass andere es unüberlegt tun.
Denn die teuerste Kilowattstunde ist oft nicht die mit dem höchsten Preis.
Es ist die, die man unterschrieben hat, ohne zu verstehen, wer daran verdient.
Nepper-Schlepper-Bauernfänger in der Energiewirtschaft