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Beschreibung
Fünf selbständige jüdische Gemeinden entstehen, deren Mitglieder – vielfach Kaufleute – kreativ an der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Kommunen zu attraktiven Einkaufszentren mitwirken. Einzelne bekleiden zudem verantwortliche Ämter in den Stadträten. Viele machen mit in Vereinen und Verbänden und fördern so auch das gesellschaftliche und kulturelle Leben ihrer Städte.
Die tiefe Verwurzelung in der deutschen Gesellschaft schützt jüdische Menschen aber nicht vor dem Antisemitismus, der Ende des 19. Jahrhunderts neu aufflammt und in den 1920er Jahren erstarkt. Auch die jüdischen Menschen in Bochum, Hattingen und Herne, in Wanne-Eickel und Wattenscheid werden ausgegrenzt, wirtschaftlich ruiniert, verfolgt und – soweit sie nicht fliehen können – in die Vernichtungslager „im Osten“ verschleppt und ermordet.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs scheint eine Neugründung jüdischer Gemeinden in Deutschland undenkbar. Dennoch gründen Überlebende der Shoah – wider Erwarten – schon 1945 eine „zweite“ jüdische Gemeinde in Bochum und Herne. Die heutige „dritte“ jüdische Gemeinde, die auch Hattingen umfasst, verdankt sich dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahr 1989. Sie bezieht im Dezember 2007 ihre neue Synagoge an einem hervorgehobenen Ort in Bochum und entfaltet dort ein reges Gemeindeleben. Die Ausstellung und das Buch „Menschen – Orte – Schicksale. 400 Jahre jüdisches Leben in Bochum – Herne – Hattingen“ sind ein erster Versuch, die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft in der Region zusammenhängend darzustellen.
400 Jahre jüdisches Leben in Bochum – Herne – Hattingen
Details
| Verlag | Klartext |
| Ersterscheinung | 30. April 2025 |
| Maße | 27.6 cm x 21.8 cm x 0.8 cm |
| Gewicht | 569 Gramm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783837527452 |
| Seiten | 96 |