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Beschreibung
Die Geschichte der modernen Architektur ist zumeist die Geschichte von Helden. Biografie und Werk des ungarisch-schweizerischen Architekten und Ingenieurs Elemér Zalotay (1932–2020) bergen dagegen die Geschichte eines Aussenseiters. Manic Modern. Elemér Zalotay zeigt die leidenschaftliche, bisweilen manische Seite der Moderne: den unbeirrbaren Glauben eines Architekten, das Bauen könne die Welt verändern. Zalotay war Grenzgänger zwischen Ländern, Disziplinen und Lebensformen und einer der letzten Utopisten des 20. Jahrhunderts.
Obwohl zunächst in der Heimat gefeiert, galten Zalotays visionäre Entwürfe für Megastrukturen im sozialistischen Ungarn als zu individualistisch, in seiner Wahlheimat Schweiz dann als zu radikal. Sein realisiertes Selbstbau-Haus in Ziegelried in der Nähe von Bern, eine Minimalzelle für ein Gebäude in der Grösse einer ganzen Stadt, hinterliess dennoch deutliche Spuren im architektonischen Denken seiner Zeit.
Diese erste Monografie über Elemér Zalotay verbindet Leben, Werk und Zeitgeschichte des Architekten. Sie zeigt, wie aus einer radikalen Suche nach Kostensenkung und konstruktiver Innovation Perspektiven entstehen, die heute aktueller sind denn je: Wohnen für alle, begrünte Fassaden, ökologische und wirtschaftliche Verantwortung, gemeinschaftliches Bauen.
Warnhinweis bzgl. Softcover: Sicherheitshinweis entsprechend Art. 9 Abs. 7 S. 2 der GPSR entbehrlichVon der Megastruktur zum Selbstbau
Details
| Verlag | Park Books |
| Ersterscheinung | 17. September 2026 |
| Maße | 31.2 cm x 22.4 cm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783038605133 |
| Seiten | 420 |