Durch Sigmund Freud wurde das »Unbewusste« zu einem zentralen Konstrukt in der Psychoanalyse und Tiefenpsychologie. Doch von Anfang an war das Konzept als solches umstritten, und wie und ob es überhaupt »gedacht« werden kann, ist nach wie vor Gegenstand heftiger Kontroversen. Namhafte Autor*innen gehen den Wurzeln des Unbewussten in der - auch außereuropäischen - Philosophie, Medizin und Psychologie nach, beschreiben die Entwicklungen des Begriffs durch und nach Freud und belegen, wie sehr das Unbewusste in den Nachbarwissenschaften und längst in der empirischen Psychotherapieforschung als selbstverständlich angenommen wird.
Mit Beiträgen von Birgit Althans, Martin Altmeyer, Almuth Bruder-Bezzel, Michael B. Buchholz, Karl-Ernst Bühler, Tim Darmstädter, Stefan Etgeton, Lilli Gast, Irma Gleiss, Günter Gödde, Stefan Goldmann, Hans-Dieter Gondek, Hans-Peter Hartmann, Gerhard Heim, Karla Hoven-Buchholz, Ludwig Janus, Matthias Koßler, Martin Liebscher, Johannes Oberthür, Johann Georg Reicheneder, Mai Wegener, Hans-Jürgen Wirth, Siegfried Zepf und Jörg Zirfas
Auseinandersetzungen in Philosophie, Medizin und Psychoanalyse | Das Unbewusste I