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Beschreibung
Die Musealisierung der Klassischen Moderne erfolgte vielerorts mit breiter Entourage. Junge Sammlungen plädierten für einen allgemein menschlichen Kunstbegriff und platzierten Avantgarde-Arbeiten neben der Kunst "aller Zeiten und Länder". Lisa Anette Ahlers verfolgt die Wege einer kunsthistorischen Denkfigur von universalhistorischen Atlanten um 1900 über expressionistische Schriften, Museumsreformansätze der Weimarer Republik hin zu vergleichenden Bildalben und formalistisch argumentierenden Ausstellungen der frühen Nachkriegszeit. Museale Fallstudien aus Essen, New York und Baltimore veranschaulichen Kontinuitäten, strategische Anliegen und blinde Flecken dieses spezifischen kuratorischen Ansatzes zur Legitimation der modernen Kunst.
- Sichtbarmachung eines spezifischen kuratorischen Programms zur Legitimation moderner Kunst
- Mit Bezug zu aktuellen Debatten über die Zukunftsfähigkeit sogenannter Universalmuseen
- Enthält teils unveröffentlichtes Bildmaterial
„Weltkunst“-Konzepte in frühen Museen moderner Kunst
Details
| Verlag | De Gruyter |
| Ersterscheinung | 29. Juni 2027 |
| Maße | 24 cm x 17 cm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783689243838 |
| Seiten | 480 |