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Künstliche Kunst - programmierte Ästhetik und Phantasie?

Künstliche Kunst - programmierte Ästhetik und Phantasie?

von Stephan Schröder
Softcover - 9783638641579
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Beschreibung

Examensarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Kunst - Computerkunst, Medienkunst, Note: 2, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (FB Medienkunst), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Computer kann Künstlern als unterstützendes Instrument dienen, um ihre künstlerischen

Fiktionen in reale Erscheinungen zu überführen.

Oft wird der Computer dabei zum Element des Kunstwerkes und im besonderen Fall ist er das

Thema der künstlerischen Arbeit. Wie in vielen anderen Bereichen zeigt der Computereinsatz

auch in der Kunst modifizierende und innovative Wirkungen.

[...] In der Literatur findet man das Thema "Kunst

und Computer" unter dem Begriff elektronisches Gestalten eingebettet und diskutiert.

Wer sich mit elektronischem Gestalten auseinandersetzt, sollte also vertraut sein mit der

Technik/Technologie und mit den ästhetischen Konsequenzen der künstlerischen Prozesse

und Produkte.

Die aktuelle Situation der elektronischen Gestaltung zu beschreiben ist schwierig. Es gibt

vielfältige Tendenzen, die zudem aufgrund der rasenden Entwicklung der Technologie, kaum

niedergeschrieben schon wieder den Schein alter Kamelen haben. Um nicht in einen ¿Loop¿

zu verfallen, werde ich mich vornehmlich auf den Bereich der visuellen elektronischen

Gestaltung beschränken, versuchen die von Computertechnik beeinflußte Kunst in zwei

Generationen von Künstlern zu strukturieren und auf aktuelle Gestaltungsmöglichkeiten

eingehen.

Die sprachlich methodische Betrachtung des elektronischen Gestaltens als Schnittstelle

zwischen Technik/Technologie und Kunst/Design ist problematisch, da sie kaum eine

Tradition besitzt.

Das bedeutet, wer über elektronisches Gestalten allgemein oder über den konkreteren Bereich

Computerkunst schreibt, befindet sich in wissenschaftlicher Hinsicht auf relativ ungesicherten

Terrain.

Mischa Schaub drückt dieses Problem über den Titel seines Buches "code_X" aus: "code_X

heißt code_X, weil hier versucht wird, in einem weitgehend undurchdachten Aufgabenbereich

(X = die Unbekannte) einen Verhaltenscodex des Rechnereinsatzes (code = programming

code) für den Gestaltungsbereich zu entwickeln." (SCHAUB, S. 13)

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung Juni 2007
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783638641579
Auflage 2. Auflage
Seiten 28