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Beschreibung
Fabian Rausch zeigt, wie sehr sich die Franzosen des 19. Jahrhunderts danach sehnten, die Revolution endlich mithilfe einer funktionierenden Verfassung zu beenden und dabei an ihren überzogenen Ansprüchen politischer Vereinigung scheiterten. In der Analyse dieses Scheiterns richtet die Arbeit den Blick auch auf oftmals verborgen gebliebene und schmerzhafte Lernprozesse, die langfristig doch konstitutionell-demokratische Herrschaft in Frankreich ermöglichten.
Von Parlamentsdebatten und politischen Schriften über die bildende Kunst und politische Feste bis hin zu Wahlpraktiken und politischen Prozessen richtet Fabian Rausch den Blick auf verschiedene Arenen und Medien der Verfassungskultur des 19. Jahrhunderts. Dieses Panorama korrigiert vorherrschende Erklärungen der konstitutionellen Instabilität Frankreichs und zeigt die Brüche und Widersprüchlichkeiten scheinbar linearer politischer Modernisierungsprozesse.
Eine Kulturgeschichte der Verfassung in Frankreich 1814–1851
Details
| Verlag | De Gruyter Oldenbourg |
| Ersterscheinung | 17. Dezember 2018 |
| Maße | 22.4 cm x 14.2 cm |
| Gewicht | 747 Gramm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783110605839 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Seiten | 486 |