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Jüdische Gemeinde in Niedersachsen

Jüdische Gemeinde in Niedersachsen

Softcover - 9781233220496
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 36. Kapitel: Jüdische Gemeinde Emden, Jüdische Gemeinde Aurich, Jüdische Gemeinde Weener, Jüdische Gemeinde Esens, Jüdische Gemeinde Norden, Jüdische Gemeinde Wittmund, Jüdische Gemeinde Leer, Jüdische Gemeinde Dornum, Jüdische Gemeinde Wilhelmshaven, Jüdische Gemeinde Jemgum, Jüdische Gemeinde Neustadtgödens, Jüdische Gemeinde Celle, Jüdische Gemeinde Bunde, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover, Jüdische Gemeinde zu Oldenburg, Jüdische Gemeinde Lingen, Landrabbinat Hannover, Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen, Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, Landesverband der israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen, Jüdische Kultusgemeinde im Landkreis Hameln-Pyrmont. Auszug: Die jüdische Gemeinde in Emden bestand über einen Zeitraum von rund 400 Jahren von ihren Anfängen im 16. Jahrhundert bis zu ihrem Ende am 23. Oktober 1941. Sie war die älteste, größte und bedeutendste Gemeinde Ostfrieslands und als Sitz des Landesrabbinats geistiges Zentrum der Juden Ostfrieslands und der Landdrostei Osnabrück. Wann genau sich die ersten Juden in Emden niedergelassen haben, ist nicht mehr zu ermitteln. Fest steht, dass sich für das gesamte Mittelalter weder in Emden noch auf der ostfriesischen Halbinsel die Anwesenheit von Juden nachweisen lässt. Erstmals erwähnt werden sie in den Jahren 1558 und 1571. Ab 1589 führte die Stadt Emden ein Schutzgeldverzeichnis mit den Namen der Emder Juden. Eingangstor zum jüdischen Friedhof in Emden jüdischer FriedhofSchnell entwickelte sich die Gemeinde zu einer der größten in Norddeutschland und war nach Hannover die zweitgrößte der Provinz. Dies ist begründet durch die relative Autonomie, welche die Stadt nach der Emder Revolution erhalten hatte. Dadurch hatte der Emder Magistrat freie Hand bei der Ansiedelung von Juden erhalten und verfolgte eine für die Zeit relativ ¿liberale¿ Judenpolitik. Zudem war die Hafenstadt auf die jüdischen Münzwechsler, Pfand- und Geldverleiher angewiesen; Berufe, die Christen verwehrt und somit in der Stadt kaum ausgebildet waren. Der von Graf Ulrich II. 1645 ausgestellte Generalgeleitsbrief gestattete den Juden Ostfrieslands, nach eigener ¿jüdischer Ordnung¿ leben zu dürfen. 1670 ließ die Fürstin Christine Charlotte einen Generalgeleitsbrief verfassen, der den Juden die Abhaltung von Gottesdiensten in ihren Wohnungen oder in eigenen Synagogen erlaubte. Weiterhin legte er fest, dass sie ihre Toten nach jüdischer Gewohnheit bestatten durften. Eine erste Synagoge in Emden gab es wahrscheinlich schon seit dem 16. Jahrhundert am Sandpfad Nr. 5, der heutigen Bollwerkstraße. Diese wurde vom Emder Magistrat wegen Baufälligkeit geschlossen. An ihrer Stelle errichtete die Gemeinde 1836 eine gr

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Details

Verlag Books LLC, Reference Series
Ersterscheinung Februar 2012
Maße 24.6 cm x 18.9 cm x 0.3 cm
Gewicht 93 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9781233220496
Seiten 36

Schlagwörter