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Ideengeschichte der Kriegsgründe von der Antike bis zur Gegenwart

Ideengeschichte der Kriegsgründe von der Antike bis zur Gegenwart

von Philippe Gubler
Softcover - 9783640260034
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Beschreibung

Masterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: Sehr gut, Universität Zürich (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Lizentiatskolloquium , Sprache: Deutsch, Abstract: In einem ersten Teil widmet sich die Arbeit den verschiedenen Aspekten der Kriegsgründe

sowie deren Rechtfertigung, welche in den verschiedenen Zeitepochen im Rahmen der Debatte

der politischen Theorie jeweils hervorgehoben wurde. Eine Art Ideengeschichte der

Kriegsgründe ist dabei entstanden. Die Auswahl der Zeitepochen wurde hauptsächlich anhand

historischer Wendepunkte festgelegt und sieht wie folgt aus:

Beginnend mit Kapitel 2 werden die verschiedenen Rechtfertigungsgründe für den Peloponnesischen

Krieg im 5. Jahrhundert v. Chr. eruiert. Thukydides als wichtiger Zeitgenosse und

bedeutender Historiker der damaligen Zeit beschreibt nicht nur die Geschehnisse des Peloponnesischen

Kriegs, sondern analysiert auch die Hintergründe, welche zu diesem Krieg

geführt haben sollen. Schon alleine diese Tatsache führt dazu, dass Thukydides und ¿sein

Krieg¿ in dieser Arbeit berücksichtigt werden. Die Wahl des Peloponnesischen Krieges erklärt der Autor zusätzlich damit, dass die Faktenlage über den Krieg relativ gut abgestützt

ist. Kapitel drei befasst sich mit den verschiedenen Kriterien der gerechten Kriegstheorie, die

im Mittelalter von verschiedenen Gelehrten beginnend mit Augustinus entwickelt wurden

und noch heute ihre Anwendung finden, wenn es darum geht, einen Krieg mittels der gerechten

Kriegstheorie zu rechtfertigen. Kapitel vier setzt sich neben der historischen Entwicklung

mit den Errungenschaften des klassischen und modernen Völkerrechts auseinander. Es soll

aufgezeigt werden, inwiefern ein Krieg innerhalb des Völkerrechts gerechtfertigt werden

kann bzw. darf. Clausewitz berühmtes Werk ¿ vom Kriege¿ wird in Kapitel fünf thematisiert.

Clausewitz Auffassung vom Krieg lässt sich in eine existentielle sowie instrumentelle Auffassung

unterteilen. Anhand dieser Unterscheidung wird versucht, die grundlegenden

Kriegsgründe, wie sie Clausewitz verstanden hat, herauszuarbeiten. In Kapitel sechs werden

neben den grundlegenden Aspekten des Kalten Krieges diejenigen Rechtfertigungsgründe

herausgearbeitet, die für diese Epoche so prägend waren. Während in den vorherigen Kapiteln

die Rechtfertigungsgründe für einen Krieg auf einer allgemeinen Stufe abgehandelt

wurden (Ausnahme Peloponnesischer Krieg), wird in Kapitel sechs ein konkretes Fallbeispiel

eines Krieges analysiert. Kapitel sieben befasst sich mit den humanitären Interventionen

in den 1990-er Jahren. Analog zum Völkerrechtskapitel werden in diesem Abschnitt

mögliche Rechtfertigungsgründe innerhalb des Völkerrechts diskutiert. Im Kapitel acht

schliesslich wird der Irak sozusagen als empirisches und hochaktuelles Fallsbeispiel anhand

der verschiedenen Rechtfertigungsgründe, die von den USA ins Feld geführt werden, analysiert.

Mit besonderem Augenmerk auf die Rechtfertigungsgründe der USA im Irakkrieg

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 08. Februar 2009
Maße 21 cm x 14.8 cm x 1 cm
Gewicht 208 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640260034
Auflage 2. Auflage
Seiten 136

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