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Henrik Ibsens "Gengangere". Eine interdiskursive Analyse

Henrik Ibsens "Gengangere". Eine interdiskursive Analyse

von Tobias Ohnewald
Softcover - 9783640342259
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: Hauptseminar "Krisen der Männlichkeit - interdiskursiv", Sprache: Deutsch, Abstract: Krisen der Männlichkeit ¿ interdiskursiv war das Seminar betitelt, in dessen Rahmen diese

Arbeit entstanden ist. Sowohl an Hand literarischer als auch naturwissenschaftlicher Texte

sollte das Schreiben als und über bürgerliche männliche Subjekte in den Jahrzehnten um das

19. Jahrhundert in einen Diskurs der Krise eingelesen werden. Eine oft benannte Krise der

Moderne erscheint in diesem Zusammenhang als Krise von Männlichkeiten.

Entscheidend für die Auflösung des Selbstverständnisses der Formel männlich gleich allgemeinmenschlich

und damit auch ausschlaggebend für die Wahrnehmung von verschiedenen

Männlichkeitskonzepten in der Krise, waren in Skandinavien und Europa des ausgehenden

19. Jahrhundert nicht zuletzt die neuen Erkenntnisse und Postulate der Naturwissenschaften

und ihre zunehmende Bedeutung als Leitwissenschaften. Medizin, Biologie und Mathematik

nahmen sich gesellschaftlicher Fragen an und verdrängten mitunter Literatur in ihrer Rolle als

Darstellerin, Analytikerin und Vordenkerin gesellschaftlicher Zustände und Utopien.

Die Frage an das Seminar, wie sich literarischer und naturwissenschaftlicher Diskurs gegenseitig

beeinflussten und bedingten, zeigt sich als interdiskursiver Analyseansatz äußerst

fruchtbar. Im Folgenden werde ich daher den Versuch unternehmen, exemplarisch Ansätze

vor allem medizinischer aber auch biologischer Diskurse zu benennen und in Beziehung zu

Henrik Ibsens Drama Gengangere zu stellen. So entwickle ich Lesarten des Dramas, die auf

einen Diskurs krisenhafter Männlichkeit und allgemeiner, einer Krise der Moderne verweisen.

Henrik Ibsen bedient sich in diesem Drama eines neuen, medizinischen Wissens über Syphilis,

um Osvald als Mann und Mensch der Moderne krisenbehaftet erscheinen zu lassen. Der

Schwerpunkt dieser Arbeit soll daher auf der Analyse der Darstellung der Geschlechtskrankheit

des Protagonisten Osvald und die damit verbundene Bedeutung für seine Geschlechtsidentität

liegen.

Henrik Ibsen als Autor und sein Drama Gengangere bieten sich in mehrfacher Hinsicht zur

Analyse unter den genannten Fragestellungen an.

[...]

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung Juni 2009
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.4 cm
Gewicht 73 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640342259
Auflage 3. Auflage
Seiten 40