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Beschreibung
Die meisten Zukunftsschäden entstehen nicht durch böse Absicht. Sie entstehen in einem unscheinbaren Moment: Ein Ausschuss stimmt zu, ein Vorstand genehmigt, eine Behörde lässt passieren. In diesem Augenblick werden Wissen, Macht und Zukunft in eine Entscheidung übersetzt – und genau dort versagt das Betriebssystem moderner Institutionen mit erwartbarer Regelmäßigkeit.
Robin Prosch und Oliver Hoffmann machen den Innovationsaugenblick zum regulierbaren Engpass gesellschaftlicher Zukunftsfähigkeit. Ihr Befund ist nüchtern: Der Mensch ist ein begrenzt rationales, affektiv bewegliches, sozial eingebettetes und physiologisch verletzliches Urteilssystem. Wer darauf hofft, dass er im entscheidenden Moment besser wird, hat schon verloren. Wer die Umgebung verändert, in der er urteilt, verändert die Wahrscheinlichkeit kollektiver Selbstschädigung.
Das Handbuch liefert dafür das komplette Werkzeug: eine psychologische Diagnose des Innovationsversagens, elf sofort anwendbare Verfahrens- und Gesetzesvorlagen – vom Pre-Mortem mit Irreversibilitätsprüfung über Decision Logs bis zur Verursacherabgaben-Architektur – und eine 100-Tage-Roadmap für Ministerium, Landtag, Kommune, Unternehmen und EU. Kein Buch der Hoffnung. Ein Buch der Reihenfolge – und der einzigen belastbaren Form von Zuversicht.
Wie Politik und Unternehmen die ökonomische Selbstzerstörung stoppen
Details
| Verlag | Metropolis |
| Ersterscheinung | Oktober 2026 |
| Maße | 22.5 cm x 14.8 cm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783731616542 |
| Seiten | 602 |