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Beschreibung
Iris Berben
Eisblumen am Fenster sind der einzige Schmuck bei der Trauung von Klara und Leon Bromberger im Januar 1946. Eine Feier ohne Familie, Klara und Leon sind die einzigen Überlebenden. Mit der Geburt ihres Sohnes Bärel soll die Zeit endlich vorwärtslaufen. Doch dann, bei einem Spaziergang im Park, trifft es Klara wie ein Schlag: In einer kleinen, sichtlich schwangeren Frau erkennt sie Liliput, ihre ehemalige Oberaufseherin im KZ. Klara steht unter Schock. Ihr Mann sieht nur einen Ausweg: »Schreibe, Klara, schreibe. Bann das Böse auf Papier! Fessele es mit deinen Worten!« Und Klara wagt den Blick in den Abgrund, zurück ins Leben. Sie schreibt: über das elegante Schuhgeschäft ihres Vaters, die hübsche Pescha, das Ghetto Zamość und den hastigen Abschied von ihren Eltern, die Flucht, ihre Arbeit im Kasino in Radom, der Höhle des Löwen, über das Lager und Marthas glockenhelles, unvergessliches Ave-Maria – und über die zierliche, eiskalte Oberaufseherin mit der Kinderstimme, die sie Liliput nannten.
»Das Buch ist ein kraftvoller Text, der grauenhafte Geschichte und tiefe Wunden, neue Liebe und die Nachkriegsjahre in Deutschland genial verwebt.«
Astrid Joosten, Brigitte Woman
Ein Plädoyer gegen das Vergessen und für das Mitgefühl | »eine absolute Offenbarung« (Andrea Petković, Das Literarische Quartett)
Details
| Verlag | Frankfurter Verlagsanstalt |
| Ersterscheinung | 04. März 2027 |
| Maße | 19 cm x 12.5 cm |
| Format | Taschenbuch |
| ISBN-13 | 9783627003661 |
| Seiten | 384 |