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Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leipzig)

Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leipzig)

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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 82. Kapitel: Magdeborn, Kahnsdorf, Pötzschau, Mölbis, Gaschwitz, Güldengossa, Heuersdorf, Großdeuben, Panitzsch, Jahnshain, Zöbigker, Dreiskau-Muckern, Cröbern, Oelzschau, Nerchau, Beucha, Albrechtshain, Fuchshain, Gnandstein, Altmörbitz, Cunnersdorf, Rüdigsdorf, Zweenfurth, Altranstädt, Störmthal, Ammelshain, Wiederau, Erdmannshain, Rüben, Prödel, Zschadraß, Lindhardt, Zehmen, Kühren-Burkartshain, Großbardau, Eulatal, Großbothen, Gerichshain, Thümmlitzwalde, Röcknitz, Wüstenhain, Dolsenhain, Pomßen, Altenbach, Stöhna, Frauwalde, Frankenhain, Zeschwitz, Auligk, Lobstädt, Linda, Rüssen-Kleinstorkwitz, Nischwitz, Pflug, Kössern, Rathendorf, Großlehna, Göhrenz, Fremdiswalde, Neuhof, Meusdorf, Zitzschen, Lastau, Terpitz, Lippendorf, Eythra, Eckersberg, Schönbach, Stöntzsch, Walditz, Nepperwitz, Waldsteinberg, Pausitz, Bröhsen, Döhlen, Bienitz, Schleenhain. Auszug: Magdeborn war ein Dorf südlich von Leipzig. Es gehörte administrativ zum Kreis Leipzig-Land im Bezirk Leipzig. Es entstand in seiner letzten Form durch den Zusammenschluss von sieben Dörfern im Jahre 1934 und erhielt seinen Namen nach dem nur aus Kirche, Pfarrhaus und Schule bestehenden Platz Magdeborn. Der Name Magdeborn rührt von einem Kastell Medeburu her (Ersterwähnung 969). Kirchlich gesehen gehörten die Dörfer von Anfang an zur Pfarrei Magdeborn. Um 1940 wurde der Ort um eine große Siedlung für die Beschäftigten der in Espenhain entstehenden Braunkohlenindustrie erweitert. In der Zeit von 1977 bis 1980 musste Magdeborn endgültig dem Braunkohlebergbau weichen, nachdem alle ca. 3200 Einwohner, beginnend schon Ende der 1960er-Jahre, umgesiedelt worden waren. Die Fläche des Ortes gehörte ab dem 1. August 1980 zur Gemeinde Störmthal, welche seit 1996 nach Großpösna eingemeindet ist. Ein großer Teil der Fläche des ehemaligen Magdeborn wird jetzt vom Störmthaler See bedeckt. Die Namensentwicklung der Ortsteile von ihrer Erstnennung an: Der anfängliche Name von Magdeborn geht auf das sorbische Wort Med = Honig zurück. Erst die spätere Unkenntnis der sorbischen Sprache oder eine gewisse Germanisierungsabsicht führen zu der Interpretation Maid, Magd und Born. Die Bevölkerungsentwicklung der Ortsteile und Magdeborns: +) Kötzschwitz ab etwa 1900 bei Tanzberg gezählt Magdeborn lag etwa 12 km südsüdöstlich Leipzigs im bzw. am breiten Tal der nach Nordwesten verlaufenden Gösel, einem Nebenfluss der Pleiße. Der Nordostrand des Tales stieg 20 bis 30 Meter über das Flussniveau an, was ein abwechslungsreiches Ortsbild und im Winter schöne Schlittenbahnen ergab (Krankenberg, Kaiserberg). Die Gösel selbst floss durch Wiesengelände, an dessen Rändern die Ortsteile lagen. Die Nachbarorte von Magdeborn waren von Norden im Uhrzeigersinn: Auenhain (zu Wachau), Güldengossa (jetzt zu Großpösna), Störmthal (mit Rödgen, jetzt zu Großpösna), Dreiskau, Espenhain, Geschwitz (zu Rötha, 1951/52

Magdeborn, Kahnsdorf, Pötzschau, Mölbis, Gaschwitz, Güldengossa, Heuersdorf, Großdeuben, Panitzsch, Jahnshain, Zöbigker, Dreiskau-Muckern, Cröbern, Oelzschau, Nerchau, Beucha, Albrechtshain, Fuchshain, Gnandstein, Altmörbitz, Cunnersdorf

Details

Verlag Books LLC, Reference Series
Ersterscheinung November 2012
Maße 24.6 cm x 18.9 cm x 0.5 cm
Gewicht 178 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9781233233649
Seiten 82

Schlagwörter