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Die Versetzung des vatikanischen Obelisken, Sixtus V. und sein Architekt Domenico Fontana

Die Versetzung des vatikanischen Obelisken, Sixtus V. und sein Architekt Domenico Fontana

von Patricia Weckauf
Softcover - 9783656835233
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Bauhistorisches Institut), Veranstaltung: Ägypten, Sprache: Deutsch, Abstract: Der vatikanische Obelisk steht seit Ende des 16. Jahrhunderts vor der Kirche

St. Peter in Rom. Sixtus V. ließ ihn von der Südseite des Domes dorthin versetzen.

Doch wieso stand der Obelisk an dieser schlecht einsehbaren Stelle? Woher stammt

er und wie kam er von seinem ursprünglichen Aufstellungsort nach Rom? Dies sind

Fragen, mit denen sich die hier vorliegende Arbeit beschäftigen möchte.

In diesem Zusammenhang lenkt sie ihr Licht zuerst auf die Geschichte der

Obelisken im Allgemeinen. Es wird erörtert, wo der Obelisk seinen Ursprung hat und

was er symbolisiert, wie er als Siegestrophäe aus seinem Heimatland Ägypten

¿entführt¿ wurde und im Mittelalter in Vergessenheit geriet. In der Renaissance und

im Barock entfacht eine regelrechte Ägyptomanie das Interesse der Menschen und

die Obelisken konnten ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Bis heute finden die

Steinmale in der Architektur, oft an Gedächtnisstätten oder in Parkanlagen,

Verwendung.

Auf diesen Teil folgend wird auf Sixtus V. Stadtplanung eingegangen und

erörtert, wie er dabei die Obelisken, durch seinen Architekten Domenico Fontana, in

Szene setzten ließ. Ein Teil dieses städtebaulichen Programms war die Versetzung

des vatikanischen Obelisken. Die Methode, die Fontana dabei anwandte, hielt er in

seinem Werk ¿Die Art wie der vatikanische Obelisk transportiert wurde¿1 fest.

Abschließend wird auf der Grundlage der ehemaligen Inschriften versucht die

Geschichte des vatikanischen Obelisken vor der Versetzung durch Domenico

Fontana zu rekonstruieren und so die oben gestellten Fragen zu beantworten. Zwei

Inschriften werden dies ermöglichen; die des Gallus und die des Augustus bzw. des

Tiberius. Die Entschlüsselung der Gallus-Inschrift durch Filippo Magi2 und die darauf

folgende Diskussion ist bei Géza Alföldy3 treffend zusammengefasst und

kommentiert. Die Augustus/Tiberius-Inschrift lässt Schlüsse über die Geschichte des

Obelisken nach seit 14 n. Chr. zu.

1 Fontana 1590.

2 Magi 1963.

3 Alföldy 1990.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 10. November 2014
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 62 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656835233
Auflage 3. Auflage
Seiten 32

Schlagwörter