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Die Unbestimmtheit von Referenz und Polysemie

Die Unbestimmtheit von Referenz und Polysemie

von Anne Sophie Günzel
Softcover - 9783640865291
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Linguistik, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar: Problèmes de la polysémie, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Arbeit werden die Unbestimmtheit von Referenz und Polysemie erläutert.

Viele Wörter besitzen polyseme Bedeutung, d.h. diese Wörter können auf mehrere

Gegenstände verweisen und sind daher nicht streng determiniert. In diesem Zusammenhang

stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten es zur Übertragung von Bedeutung gibt? Des

Weiteren ist zu klären ob diese Bedeutungen auf einer oder auf zwei linguistischen

Konventionen beruhen und inwieweit die Bezugnahme eines Wortes genau bestimmt

werden kann. Darüber hinaus soll klargestellt werden, ob die lexikalische Repräsentation

dieser Wörter die Spezifizierung ihrer primären Bedeutung ist, oder ob sie die Invariante der

verschiedenen kontextbedingten Varianten, d.h. der polysemen Bedeutungen ist, die durch

bestimmte Kontexte erst eine Bedeutung erhalten?

Im ersten Kapitel sollen daher frei gewählte Beispiele dazu dienen, die Fragestellungen

weitgehend zu beantworten. Zunächst wird es um den konventionellen bzw. nicht

konventionellen Gebrauch von Wörtern gehen. Anschließend werden zwei rhetorische

Figuren vorgestellt, die Bedeutungsübertragungen ermöglichen. Das Ende des ersten

Kapitels bilden die Problematik der Deixis und die verschiedenen Möglichkeiten von

Referenzen. Im zweiten Kapitel wird das Phänomen der Polysemie veranschaulicht, indem

Polysemie und systematische Polysemie erläutert werden, um dann im letzten Kapitel näher

auf die systematische Polysemie einzugehen. Schließlich wird im dritten Kapitel dargestellt,

welche Problematik die systematische Polysemie aufwerfen kann. Hier wird neben dem

Unterschied zwischen zählbaren und nicht zählbaren Nomina auch auf

Gebrauchskonventionen eingegangen, die die systematische Polysemie in verschiedenen

Sprachen, beispielsweise im Französischen, vorschreibt. Um dies zu veranschaulichen,

werden weitere Beispiele angeführt. Hierbei wird sich der dritte Teil besonders auf die

Arbeiten von Kleiber2 und Nunberg/Zaenen3 stützen, die sich mit der Problematik der

systematischen Polysemie auseinandergesetzt haben. Die Gesamtdarstellung wird zum größten Teil frei gewählte bzw. abgewandelte französische Beispiele aus der zugrunde

liegenden Literatur verwenden, um die Problematik, die mit der Polysemie, der Bedeutung

und Bezugnahme von Wörtern auftreten kann, besser aufzuzeigen. [...]

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 24. März 2011
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 62 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640865291
Auflage 3. Auflage
Seiten 32