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Beschreibung
Wir sind gewohnt, die einflussreichsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts isoliert voneinander zu betrachten zu Unrecht. Denn Rosa Luxemburg, Simone Weil, Simone de Beauvoir, Hannah Arendt, Iris Murdoch, Ágnes Heller und Judith Butler verbindet eine gemeinsame Traditionslinie, die bislang wie so vieles, das von Frauen stammt übersehen wurde. Mariana Dimópulos erzählt erstmals die gemeinsame Geschichte dieser sieben Denkerinnen, die Freiheit und Gerechtigkeit neu dachten und die Grundlagen unseres politischen Denkens im Stillen revolutionierten.
Dimópulos geht von einer historischen Zäsur aus: Im 20. Jahrhundert erlangten Frauen nicht nur das Recht auf politische Teilhabe, sondern wurden auch erstmals als Subjekte anspruchsvollen politischen Wissens anerkannt. Diese unvertraute Position veranlasste die sieben Philosophinnen, die Frage neu zu stellen, was es heißt, ein "politisches Subjekt" zu sein und in welcher Beziehung es zum Universalismus steht. Dass Mariana Dimópulos diese Tradition sichtbar macht, ist eine Pionierleistung, die man kaum überschätzen kann. Und das gelingt ihr in einem Buch, das die philosophische Analyse mit der mitreißenden Erzählung biografischer Schlüsselmomente und historischer Umbrüche verbindet.
Wie sieben Frauen das politische Denken im 20. Jahrhundert neu erfanden
Details
| Verlag | C.H.Beck |
| Ersterscheinung | 15. März 2027 |
| Maße | 21.7 cm x 13.9 cm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783406859342 |
| Seiten | 448 |