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Beschreibung
Mit diesem Buch will Paul von Otting ebenso die Forschungsauffassung eines spätantiken Gewaltregimes einer kritischen Revision unterziehen wie überhaupt einen ersten monographischen Beitrag zum Thema vorlegen, das trotz seines enormen Potenzials für die Kultur- und Sozialgeschichte bis heute keine eingehende Würdigung erfahren hat. Mit der Spätantike wird dabei eine besonders turbulente Phase in der Geschichte des Römischen Reiches ins Auge gefasst: Im Spannungsfeld von Zentralismus und Regionalismus, von Ost und West, durch die Einflussnahme des Christentums und infolge einer gesteigerten sozialen Mobilität haben sich die praktischen und ideologischen Bedingungen staatlicher Gewalt neu entfaltet. Formen, Funktionen und Auswirkungen dieser Gewalthandlungen sowie ihre kulturelle Wahrnehmung zwischen dem 3. und 6. Jh. n. Chr. sollen durch eine umfassende Analyse der juristischen und bislang vernachlässigten literarischen Quellen untersucht werden. Mit diesem weitgespannten Ansatz möchte von Otting den Platz der Todesstrafe in der im Wandel begriffenen Gesellschaft und Kultur der spätantiken Welt bestimmen und so einen Beitrag zum Verständnis vormoderner Strafjustiz leisten.
Eine Geschichte der Todesstrafe in der römischen Antike
Details
| Verlag | Mohr Siebeck |
| Ersterscheinung | 16. April 2025 |
| Maße | 23.2 cm x 15.5 cm x 2.3 cm |
| Gewicht | 615 Gramm |
| Format | Hardcover |
| ISBN-13 | 9783161643002 |
| Seiten | 318 |