Tristan M. Mölter
Die Schneekirche
von
Mitterfirmiansreut
Wahre Geschichte eines Dorfes, das dem Frost trotzte
Diese Novelle beruht auf detaillierten Recherchen und historischen Begebenheiten. Bei den Figuren handelt es sich weitgehend um real existierende Personen. Die damaligen Geschehnisse wurden durch freie Erzählungen ergänzt.
Ein Winter, der niemals enden will. Ein Dorf, das auf Landkarten nicht existiert. Und ein Mann, der den Himmel herausfordert.
Mitterfirmiansreut, 1911. Während die Welt draußen ihren gewohnten Gang geht, sind die Bewohner des abgelegenen Ortes im Bayerischen Wald in einer tödlichen Falle aus Schnee und Eis gefangen. Der Weg zur Mutterkirche ist blockiert, der Hunger nagt, und die Isolation droht, den letzten Funken Hoffnung zu ersticken.
Doch Franz Weishäupl, ein junger Mann mit dem Blick eines Baumeisters und dem Herzen eines Sturkopfes, weigert sich, das Schicksal als gottgegeben hinzunehmen. Gegen den Widerstand der Obrigkeit, gegen den Spott der Nachbarn und gegen die unerbittliche Gewalt des Winters fasst er einen wahnsinnigen Plan: Wenn sie nicht zur Kirche gehen können, dann muss die Kirche zu ihnen kommen.
Mit bloßen Händen, in einer Gemeinschaft, die über ihre eigenen Grenzen hinauswächst, beginnt das Unmögliche: Der Bau einer Kathedrale aus Schnee.
Doch der Kampf gegen den Winter ist nur der Anfang. Als der Frühling naht und die Eiskirche unweigerlich zu schmelzen droht, beginnt für Franz ein zweiter, noch härterer Kampf: der um den bleibenden Grundstein für ein Dorf, das sich weigert, wieder zu verschwinden.
Eine mitreißende Novelle über den Stolz einer Gemeinschaft, die Opfer, die der Fortschritt fordert, und die Frage, was bleibt, wenn das Eis erst einmal geschmolzen ist. Eine Geschichte über Brücken, die man baut, damit andere über sie in eine sicherere Zukunft gehen können.
12,90 Euro
ISBN 978-3-86512-208-7
Wahre Geschichte eines Dorfes, das dem Frost trotzte