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Die Außenpolitik der Europäischen Union zwischen Anspruch und Wirklichkeit als Zivilmacht

Die Außenpolitik der Europäischen Union zwischen Anspruch und Wirklichkeit als Zivilmacht

von Anna Fuchs
Softcover - 9783656389828
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Vergleichende Außenpolitik-Analyse von Industrieländern, Sprache: Deutsch, Abstract: Es wird schon seit langem darüber diskutiert, was genau die Europäische Union ist, und

wie man sie am besten in ein theoretisches Konzept fassen kann; das gilt auch für ihre

Außenpolitik. Einige bezeichnen die EU als Militärmacht, andere als Zivilmacht oder

als Friedensmacht. Die meisten, die die EU als Zivil- oder Friedensmacht betrachten,

verweisen allem voran auf das Selbstverständnis der EU und den Anspruch an sich

selbst. Es reicht aber nicht aus, nur nachzuweisen, dass sich die EU selbst als Zivilmacht

sieht. Ausschlaggebend ist ihr Verhalten, ob sie diesem Anspruch auch tatsächlich

gerecht wird oder nicht. Dahingehend räumen sogar die Verfechter der ¿Zivilmacht Europä

gewisse Defizite ein.

Es stellen sich also folgende Fragen: Ist die EU wirklich

eine Zivilmacht? Was genau muss dieses Konzept beinhalten?

Davon ausgehend stelle ich folgende These auf: Die EU stellt sich gerne selbst als Zivilmacht

dar, ihre Handlungen entsprechen diesem Anspruch allerdings nicht immer.

Sobald wirtschaftliche und/oder sicherheitspolitische Interessen ins Spiel kommen, werden

normative und ethische Aspekte hinten an gestellt. Deshalb kann die EU nicht als

Zivilmacht bezeichnet werden. Diese These möchte ich anhand ihrer Sanktionspolitik

und ihren (zivilen und militärischen) Missionen beweisen.

Um den Gegensatz zwischen Anspruch und Wirklichkeit darstellen zu können, werde

ich die Selbstdarstellung der EU anhand von offiziellen Dokumenten und der Homepage

der Europäischen Union überprüfen um sie anschließend mit den Handlungen der

EU zu vergleichen: Werden die Handlungen der EU ihrem Anspruch gerecht, ihre gemeinsamen

Werte und Normen in die Welt zu ¿exportieren¿, und handelt sie nach ihren

eigenen Vorgaben oder spielen andere als normative Aspekte eine größere Rolle? Ich

werde anschließend versuchen, diese Frage am Beispiel der beiden Politikfelder Sanktionen

und Einsätze im EU-Ausland zu klären.

Als theoretischen Rahmen werde ich das Zivilmachtkonzept nach Hanns W. Maull verwenden

und es mit einzelnen Aspekten aus weiteren Definitionen verknüpfen, und es

somit um den Unterschied zwischen ¿being-good¿ und ¿doing-good¿ (Bailes 2008: 121) erweitern, also dem Unterschied zwischen dem, was die EU ist und dem, was sie tut.

Diese Unterscheidung ist meiner Meinung nach enorm wichtig, um die Außenpolitik der

EU charakterisieren zu können.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 26. März 2013
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 56 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656389828
Auflage 2. Auflage
Seiten 28