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Der '2+4'-Vertrag und das Selbstbestimmungsrecht der Völker

Der '2+4'-Vertrag und das Selbstbestimmungsrecht der Völker

von Reinhard Müller
Softcover - 9783631312841
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Beschreibung

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Vertreibung der Deutschen wurden die Oder-Neiße-Gebiete von Polen und der Sowjetunion annektiert. Ein rechtsgültiger Gebietserwerb fand jedoch bis zum «2+4»-Vertrag nicht statt. Erst mit den gebietsbezogenen Regelungen dieses Vertragswerkes verlor der deutsche Staat die territoriale Souveränität über die Ostgebiete. Der Autor vertritt die Ansicht, daß die Grenzregelung gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker verstößt. Zwar wurde kein völkerrechtswidriger Zwang ausgeübt. Es bestand aber eine Pflicht zur Beteiligung der unmittelbar von dem Gebietswechsel betroffenen Bevölkerung. Der Verstoß gegen die plebiszitäre Variante des Selbstbestimmungsrechts kann durch andere Ausprägungen wie Volksgruppenrechte und das Recht auf die Heimat kompensiert werden.

Details

Verlag Peter Lang
Ersterscheinung 01. Juni 1997
Maße 21 cm x 14.8 cm x 2 cm
Gewicht 456 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783631312841
Auflage 1. Auflage
Seiten 352

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