✍️ 🧑‍🦱 💚 Autor:innen verdienen bei uns doppelt. Dank euch haben sie so schon 376.746 € mehr verdient. → Mehr erfahren 💪 📚 🙏

Das Imperium Christianum - Zur Transformation der römischen Identität in der Spätantike

Das Imperium Christianum - Zur Transformation der römischen Identität in der Spätantike

von Anonymous
Softcover - 9783656329930
17,95 €
  • Versandkostenfrei
Auf meine Merkliste
  • Hinweis: Print on Demand. Lieferbar in 2 Tagen.
  • Lieferzeit nach Versand: ca. 1-2 Tage
  • inkl. MwSt. & Versandkosten (innerhalb Deutschlands)

Autorenfreundlich Bücher kaufen?!

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Weltgeschichte - Altertum, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Diese Arbeit setzt sich daher zum Ziel, den Begriff der ¿Identität¿ für das spätantike Reich

anzuwenden. Grundsätzlich stellt sich dabei die Frage, ob es so etwas wie eine ¿römische

Identität¿ gegeben hat und was darunter in dem hier zu betrachtenden Zeitraum verstanden

wurde. Wenn dieser Beweis erbracht wird, stellt sich die Frage, auf welchen Ebenen

Identitätskonstituierung überhaupt möglich war und vollzogen wurde. Inwiefern schuf die

Konstruktion einer Identität für das Imperium existentielle Grundlagen, und welche

Bedeutung darf dieser Identität in einer Epoche des Wandels mit signifikanten Zäsuren

zukommen? Zu beweisen ist, ob die Konstruktion einer Identität im Zuge des

Transformationsprozesses Konsequenzen für das Fortbestehen und Überleben des Imperium

Romanum in Zeiten des Umbruchs und der ¿Krise¿ hatte. Auf diesen Fragen aufbauend verfolgt die Arbeit folgende Struktur:

Zunächst soll der Identitätsbegriff für den Gebrauch in diesem spezifischen Kontext definiert

werden. Mithilfe dieser methodischen Grundlage soll im zweiten Kapitel der Identitätsbegriff

auf das Römische Reich angewendet werden. Es soll gezeigt werden, dass das Imperium

Romanum sich aufgrund verschiedener Transformationsprozesse zu einem Imperium

Christianum wandelte. Die Identität des neuen Imperiums konnte einerseits durch die

Selbstbestimmung und andererseits durch die Abgrenzung zum Fremden gefestigt werden.

Auf drei Dimensionen der Selbstbestimmung (III.1a. Erziehung und Bildung; b. Kaiserideologie;

c. Staatlichkeit) soll gezeigt werden, wie die christliche Lehre in die römische

Gesellschaft eindringen konnte und an der Konstruktion einer neuen Identität mitwirkte. Die

Abgrenzung zum Fremden erfolgte durch die Gegenübersetzung des ¿Hellenen¿ und des

¿Barbaren¿.

Diese identitätsstiftende Ordnung sah sich in der Spätantike mehrmals existentiell bedroht.

Ein Identitätsverlust hätte zum Auseinanderfallen der imperialen Ordnung geführt. Besonders

in solchen ¿Krisenzeiten¿ bemühte man sich radikal und konsequent um eine

Identitätssicherung (IV. 1-3). Die Transformation der ursprünglich klassisch-römischen

Identität zur christlich-römischen wurde zu Zeiten der Bedrohung beschleunigt.

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung Dezember 2012
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.4 cm
Gewicht 73 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783656329930
Auflage 2. Auflage
Seiten 40

Schlagwörter