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Das Dilemma des Arbeitskräftemangels während des Zweiten Weltkriegs

Das Dilemma des Arbeitskräftemangels während des Zweiten Weltkriegs

von Lars Wegner
Softcover - 9783640223350
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Note: 1, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Geschichte), Veranstaltung: Die deutsche Kriegswirtschaft im 1. und 2. Weltkrieg. Ein Vergleich., Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Untersuchung wird sich vergleichend mit dem Dilemma des

Arbeitskräftemangels im Rahmen der verschiedenen kriegswirtschaftlichen

Strategien zweier ausgewählter Staaten, dem nationalsozialistischen Deutschland

einerseits und der stalinistisch geprägten Sowjetunion andererseits, während des

Zweiten Weltkrieges befassen. Vermutlich lag, so die Ausgangsannahme dieser

Arbeit, in der quantitativen Balance von militärischen Kräften an der Front und

produktiven im Hinterland bei steter Berücksichtigung der spezifischen militärischpolitisch-

ökonomischen Voraussetzungen ein für die Kriegsfähigkeit dieser Staaten

konstitutiver Faktor. Da beide Staaten als unmittelbare Gegner in diesem Krieg

agierten und sich aus diesem Umstand ein klar bestimmbares wechselseitiges

Aktionsfeld im Osten Europas ermitteln lässt, soll der wesentliche Fokus auf den

Mobilisierungsmaßnahmen und Entwicklungen innerhalb dieses Raumes ruhen,

ohne jedoch die für die Bearbeitung des Themas relevanten Entwicklungen an den

anderen Fronten des Krieges zu vernachlässigen. Überdies soll auf die

ökonomischen Folgen der unterschiedlichen Problem-Lösungsstrategien

hingewiesen werden, welche aus den Schwierigkeiten einer möglichst breiten

wirtschaftlichen Integration des vorhandenen in- wie fremdländischen

Arbeitskräftepotentials resultierten. Nur am Rande werden dabei, insofern

erforderlich, Aussagen zur Sicherung und Steigerung von Arbeitsproduktivität und -

disziplin getroffen.

Da aufgrund der thematischen Spezifizierung und des begrenzten Rahmens

dieser Arbeit nur ausgewählte Aspekte der gesamtwirtschaftlichen Konstellation zur

Diskussion stehen werden, bietet es sich bereits an dieser Stelle an, einem besseren

Verständnis halber vier unerlässliche Bearbeitungsthesen zu nennen. So soll

eingangs davon ausgegangen werden, dass eine geplante und umfassende

deutsche Blitzkriegswirtschaft nicht stattfand. Ob sich zumindest in der Vorbereitung

des sog. ¿Ostfeldzuges¿ 1941 Ansätze einer solchen bei der Mobilisierung der Arbeitskraft ausmachen lassen, wird die Untersuchung zeigen. Ferner soll nicht nur

von einer partiellen sondern annähernd vollständigen Aufbietung und Einbindung

aller innerdeutschen humanen Ressourcen im Rahmen der Kriegswirtschaft bis

1941/42 ausgegangen werden. [...]

Eine vergleichende Analyse der nationalsozialistischen sowie sowjetischen Mobilisierungsmaßnahmen und deren Folgen für die jeweilige Kriegswirtschaft

Details

Verlag GRIN Verlag
Ersterscheinung 02. Dezember 2008
Maße 21 cm x 14.8 cm x 0.3 cm
Gewicht 62 Gramm
Format Softcover
ISBN-13 9783640223350
Auflage 3. Auflage
Seiten 32