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Beschreibung
Quelle: Wikipedia. Seiten: 89. Kapitel: Montanarchäologie, Pinge, Stollen, Tagesbruch, Schacht, Versatz, Schachtverwahrung, Ewigkeitskosten, Kleinbergbau, Devastierung, Querschlag, Damm, Verwerfung, Schachtverbruch, Strecke, Sohle, Streb, Sicherheitspfeiler, Sedimentbecken, Lachter, Haufwerk, Scheffel, Durchschlag, Bunker, Huthaus, Rolle, Schachtscheibe, Teufe, Streckenbegleitdamm, Ausbiss, Scheidebank, Konvergenz, Schachtansatzpunkt, Bauwürdigkeit, Schlechten, Grundstrecke, Kaverne, Hangendes, Venetianer, Kaue, Liegendes, Ringel, Kleinzeche, Abraum, Fahrmarke, Grubenholz, Kerogen, Stundung, Montanwissenschaften, Grubenbau, Raubbau, Aufwältigung, Richtstrecke, Mundloch, Schürfschein, Bergschule, Ganggestein, Gedinge, Vorrichtung, Bodenschatz, Gesenk, Statische Reichweite, Preußische Tonne, Unterwerksbau, Tavistock-Ansatz, Alter Mann, Schachtsumpf, Lichtloch, Befahrung, Streckensaum, Taubes Gestein, Bergschadenkunde, Tonnlägig, Bergschadenkundliche Analyse, Füllort, Firste, Mutungs-Übersichtskarte, Leseband, Meeresbergbau, Striegelanlage, Zwitter, Lösen, Seiger, Gebirge, Mächtigkeit, Aufschiebung, Abschiebung, Übertreiben, Grubengebäude, Abwerfen, Zwischenlager, Feldbesichtigung, Luftsattel, Gegentrum, Ruschel, Tagesanlagen, Ortsbrust, Schlüsselstollen, Anpassung, Sargdeckel, Bergwesen, Gifthütte, Söhlig, Schlägel und Eisen, Trompel, Ausrichtung, Bergfaktorei, Klancke, Bergbaurevier, Stoß, Glückauf ¿ Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift, Verrauhen, Eigenlöhnerzeche, Tagesöffnung, Montanbetrieb, Auffahren, Gewältigen, Ringraum. Auszug: Ein Stollen ¿ im sächsischen Raum (Erzgebirge) vor allem in Eigennamen und traditionell auch Stolln geschrieben ¿ ist ein grundsätzlich waagerecht oder leicht ansteigend von der Tagesoberfläche aus in einen Berg oder Hügel getriebener unterirdischer Gang. Im Allgemeinen dienen Stollen zur Verbindung der Erdoberfläche mit unterirdischen Anlagen. Dies können Bergwerke, aber auch beliebige andere Bauwerke wie Kavernen, Bunker oder ähnliches sein. Kennzeichnend für einen Stollen ist im Gegensatz zum Tunnel, dass lediglich eines seiner Enden, das sogenannte Stollenmundloch, an der Erdoberfläche liegt. Stollenmundloch Ein Stollenmundloch in Lautenthal im Oberharz Alter Stollen mit Huntslauf des Silberbergwerks Suggental Ein Erbstollen im Muttental im Ruhrgebiet Beispiel für einen TürstockDer Betreiber eines Stollens wurde Stöllner genannt, den Betreiber eines Erbstollens bezeichnete man als Erbstollner oder Erbstöllner. Der Stollen wurde in der Regel mit vier Stollenhäuern während einer Schicht belegt. Unterließ ein Stöllner den vorgeschriebenen Betrieb eines Stollens mit der vorgeschriebenen Zahl von Bergleuten, konnte ein neuer Muter beim Bergmeister die Freifahrung des Stollens beantragen. Für die bergamtliche Aufsicht über die Stollen wurde für jeden Bezirk ein Berggeschworener als Stollengeschworner eingesetzt. An äußeren Grenzen des Stollens wurde ein markscheiderisches Zeichen, eine Stufe, eingehauen. Wenn ein Stöllner seinen Stollen nicht bis zur Grenze bearbeiten wollte, konnte ein benachbarter Stöllner beim Bergamt beantragen, dass der Stollen verstuft wurde. Nachdem der Stollen durch das Bergamt verstuft worden war, konnte der zweite Stöllner seinen Stollen weiter zu Felde treiben. Die Untersuchung, wie viel ein Stollen einbringt, nennt man den Stollen abwägen. Vor dem Stolleneingang befand sich eine aus Brettern zusammengebaute Hütte, die Stollenkaue. Sie war so platziert, dass sie in der Längsrichtu...
Montanarchäologie, Pinge, Stollen, Tagesbruch, Schacht, Versatz, Schachtverwahrung, Ewigkeitskosten, Kleinbergbau, Devastierung, Querschlag, Damm, Verwerfung, Schachtverbruch, Strecke, Sohle, Streb, Sicherheitspfeiler, Sedimentbecken
Details
| Verlag | Books LLC, Reference Series |
| Ersterscheinung | November 2012 |
| Maße | 24.6 cm x 18.9 cm x 0.6 cm |
| Gewicht | 193 Gramm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9781158774937 |
| Seiten | 90 |