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Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 2,0, Universität Bremen (Institut für Institutionelle Ökonomik und Innovationsökonomik (IINO)), Veranstaltung: Spezielle Wirtschaftspolitik: Regionale und Sektorale Wirtschaftsstrukturen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Mangel an Arbeit und das Fehlen von sozialen Netzwerken in Entwicklungsländern
führte zu einem Bedarf nach einer neuen Form von Finanzinstituten. Ihre Aufgabe besteht in
der Vergabe kleinerer Kredite an einkommensschwache Unternehmer und Existenzgründer.
Das heutige Vorbild einer Mikrofinanzinstitution folgt dem sogenannten Grameen Ansatz des
Friedensnobelpreisträgers Muhammed Yunus. Die Theorie der Mikrofinanzwirtschaft ist in
diesem Sinne einer der wenigen Ansätze mit dem Ziel der Armutsbekämpfung unter
Berücksichtigung der Stärke der Armen anstatt ihrer Defizite. Sein Konzept spiegelt das
Bedürfnis nach einfachen und kosteneffizienten Methoden wieder, ärmere Teile der
Bevölkerung für einen gemeinsamen Mehrwert der Gesellschaft in bestehende
Wirtschaftsstrukturen zu integrieren. Während traditionelle Entwicklungsprogramme oftmals
ohne ein anhaltendes Ziel der Wohlstandssicherung arbeiten, besitzt der moderne Ansatz der
Mikrofinanzwirtschaft die Aufgabe durch wirtschaftlichen Erfolg die Menschen von der
Abhängigkeit nach privaten bzw. öffentlichen Zuwendungen zu befreien. Die regionalen
Netzwerke des Mikrofinanzsektors sind in diesem Zusammenhang ein Resultat der
Interaktionsmuster zwischen den einzelnen Akteuren des Mikrofinanzmarkts. Der Konflikt
innerhalb der Mikrofinanzwirtschaft ergibt sich nun aus der richtigen Gestaltung dieser
Netzwerke für ein möglichst erfolgreiches, nachhaltiges Finanzmanagement. Während
traditionelle Mikrofinanzinstitute durch Spenden finanziert werden und ihre Aufgabe in der
reinen Armutsbekämpfung sehen, gibt es unabhängige Mikrofinanzinstitute deren Ziel in der
Erwirtschaftung der eigenen Kapitalreserven zu Gunsten einer freizügigen Kreditvergabe an
ärmere Bevölkerungsteile besteht. Die Analyse dieser unterschiedlichen Ansätze bestimmt
auch die Ausprägung der Beziehungen zwischen den Akteuren der unterschiedlichen
Finanznetzwerke. Die Analyse der Netzwerkstrukturen ergibt sich hierbei aus dem
wirtschaftswissenschaftlichen Charakter der Kreditvergabe zu Gunsten einer verstärkten
Kooperation zwischen den Akteuren. Die Aufgabe sollte daher in der Generierung von
Netzwerken als Maßnahme der Armutsbekämpfung oder Wettbewerbssteigerung mit dem
Ziel einer nachhaltigen finanziellen Förderung der Akteure innerhalb der Region darstellen. [...]
Details
| Verlag | GRIN Verlag |
| Ersterscheinung | 12. Mai 2009 |
| Maße | 21 cm x 14.8 cm x 0.4 cm |
| Gewicht | 73 Gramm |
| Format | Softcover |
| ISBN-13 | 9783640321353 |
| Auflage | 3. Auflage |
| Seiten | 40 |