{"product_id":"perspectives-on-wisdom-in-the-new-testament-von-undefined","title":"Perspectives on Wisdom in the New Testament","description":"\n                                \n                \u003cp\u003e\n                                        Der Band geht auf ein Symposium zur Weisheit im Neuen Testament zurück. Seine Beiträger vertiefen die Forschung zu diesem Thema im Licht aktueller Entwicklungen.\n                    \n                    \u003cbr\u003e\n                                        Der erste Teil, \n                    \n                    \u003cb\u003ePerspektiven aus der antiken Weisheitsliteratur\u003c\/b\u003e\n                                        , bietet komplementäre Lektüren antiker Weisheitsmotive im Neuen Testament und zeigt jeweils, wie diese Motive das frühchristliche Denken geprägt haben. Dafni zeichnet die Traditionslinie eines prägnanten gnomischen Spruches nach - von Amenemope und Theognis über Sprüche 27,1 im masoretischen Text und in der Septuaginta bis zu seinen Nachklängen im Neuen Testament. Docherty zeigt, dass die Weisheitsliteratur die eschatologische und ethische Vorstellungswelt des frühen Christentums maßgeblich geprägt hat.\n                    \n                    \u003cbr\u003e\n                                        Der zweite Teil, \n                    \n                    \u003cb\u003ePerspektiven zur Weisheit in den Synoptischen Evangelien und in der Apostelgeschichte\u003c\/b\u003e\n                                        , beleuchtet, wie antike Weisheitstraditionen die Jesusdarstellungen der Evangelien und die frühchristliche Identitätsbildung formen. Viljoen zeigt, wie das matthäische Jesusbild Weisheitsmotive aus der Literatur des Zweiten Tempels aufnimmt. Wagner untersucht die Zwei-Wege-Lehre im Matthäusevangelium als durchgehendes Weisheitsmotiv, das seinen Ursprung in der alttestamentlichen Weisheitsliteratur hat und in Matthäus 7,13-14 sowie in der Didache wieder hervortritt. Neumann liest das Sprichwort vom Licht des Leibes im Horizont antiker Sehtheorien und zeigt, wie Matthäus und Lukas dasselbe Weisheitsmotiv rhetorisch unterschiedlich verwenden. Davis legt eine synchronische Lektüre von σοφία im Lukasevangelium vor und zeigt, dass Weisheit dort weniger als inhaltlich fassbares Wissen fungiert denn als sozialer Marker, der die zur Gemeinschaft Gehörenden von den Außenstehenden unterscheidet. Stenschke zeichnet die Rolle der Weisheit in Fragen von Leitung, Konflikt und Identität in der Apostelgeschichte nach.\n                    \n                    \u003cbr\u003e\n                                        Im dritten Teil, \n                    \n                    \u003cb\u003ePerspektiven zur Weisheit in der johanneischen Literatur\u003c\/b\u003e\n                                        , argumentiert Anderson, dass das offenbarungstheologische Jesusbild des Johannesevangeliums nicht aus gnostischen Quellen herzuleiten ist; Claußen zeigt, dass die johanneische Wassermetaphorik im Horizont der Weisheitstraditionen gelesen werden muss, um die Christologie des Evangeliums zu verstehen.\n                    \n                    \u003cbr\u003e\n                                        Der vierte Teil, \n                    \n                    \u003cb\u003ePerspektiven zur Weisheit in der paulinischen Literatur\u003c\/b\u003e\n                                        , fragt danach, wie Weisheitsmotive die paulinische Theologie prägen. Schluep liest 1 Korinther 1-4 als konzentrierte Reflexion über das Wort vom Kreuz und die Weisheit Gottes im Kontrast zur Weisheit der Welt. Potgieter zeigt, wie Paulus Ausdrucksformen eines carpe diem-Ethos aufgreift und kritisch umdeutet, um die Grenze zwischen Weisheit und Torheit neu zu ziehen. White prüft die These, dass die paulinische Bezeichnung Christi als „Ebenbild Gottes\" auf Weisheit 7,26 anspielt; Kok zeigt, wie Jesus unter Rückgriff auf jüdische Weisheitsmotive als Prototyp dargestellt wird.\n                    \n                    \u003cbr\u003e\n                                        Der fünfte Teil, \n                    \n                    \u003cb\u003ePerspektiven zur Weisheit im Jakobusbrief und im „Hebräerbrief\"\u003c\/b\u003e\n                                        , untersucht Funktion und Stellenwert von Weisheitssprache und -motiven in diesen Schriften - mit Beiträgen von Bertolet zu Jakobus 3,13-18, Coetsee zu εὐλάβεια\/εὐλαβέομαι im Hebräerbrief, Nagel zur Sprache des Erkennens des Herrn und Steyn zum παιδεία-Motiv.\n                    \n                    \u003cbr\u003e\n                                        Gemeinsam zeigen die Beiträge facettenreich, wie Weisheitstraditionen die Theologie und Ethik des Neuen Testaments sowie die Identität der frühen christlichen Gemeinden prägen. Indem sie die Texte in ihre jüdischen und hellenistischen Kontexte einordnen, laden sie zu weiterer Forschung über die prägende Rolle der Weisheit in den frühchristlichen Schriften ein.\n                \n                \u003c\/p\u003e\n                            \n            \u003cdiv class=\"aw-variant-hidden-subtitle-div\" id=\"aw-variant-subtitle-9783161646256\"\u003e\u003ch3\u003e\u003c\/h3\u003e\u003c\/div\u003e","brand":"Autorenwelt Shop","offers":[{"title":"Softcover - 9783161646256","offer_id":57949985767749,"sku":"9783161646256","price":110.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0940\/0622\/files\/11e7ac75-cd5d-4e6f-a9d4-0fa14d134afa.jpg?v=1780635582","url":"https:\/\/shop.autorenwelt.de\/products\/perspectives-on-wisdom-in-the-new-testament-von-undefined","provider":"Autorenwelt Shop","version":"1.0","type":"link"}