Missbrauch des Flüchtlingsrechts?: Subjektive Nachfluchtgründe am Beispiel der religiösen Konversion

Missbrauch des Flüchtlingsrechts?: Subjektive Nachfluchtgründe am Beispiel der religiösen Konversion

von Benjamin Karras
Leinen (Buchleinen) - 9783161556166
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Beschreibung

Das Flüchtlingsrecht ist als Verfolgungsschutzrecht dazu konzipiert, künftig drohenden Menschenrechtsverletzungen vorzubeugen. Gleichwohl dominiert in Praxis und Literatur bisweilen der Blick in die Vergangenheit. Besonders prominent ist dies in Fällen sogenannter Nachfluchtgründe zu beobachten, also in Konstellationen, in denen erst im Aufnahmeland Umstände begründet werden, die eine Verfolgungsgefahr entstehen lassen. Gerade wenn die drohende Verfolgung auf Handlungen des Migranten zurückzuführen ist, bleibt der Vorwurf des "Missbrauchs" nicht fern. Ausgehend vom Völker- und Europarecht legt Benjamin Karras dar, dass flüchtlingsrechtlich relevant einzig die zu erwartende Reaktion des Verfolgers und nicht die Aktion des (potentiell) Verfolgten ist. Anhand des historisch und aktuell bedeutsamen Anwendungsfalles der religiösen Konversion wird demonstriert, wie diese Vorgaben verwaltungsprozessual zur Geltung kommen können.

Details

Verlag Mohr Siebeck GmbH & Co. K
Ersterscheinung November 2017
Maße 236 mm x 161 mm x 30 mm
Gewicht 642 Gramm
Format Leinen (Buchleinen)
ISBN-13 9783161556166
Auflage 1. Auflage
Seiten 326

Schlagwörter